Donnerstag, Mai 31, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XXII

Neulich beim Baumarkt...


Und ich dachte immer, poppende Elche seien das Ultimum...

Mittwoch, Mai 30, 2007

Arbeitgeber sein ist schön

Inspiriert von Wobb's Geschichte, berichte ich hier mal von einem unserer fahrenden Angestellten.

Der junge Mann fuhr bei uns seit etwa 4 Monaten einen Jumbo LKW und eines Morgens fuhr er sich angeblich auf der Raststätte Stillhorn bei Hamburg den Spiegel auf der Beifahrerseite ab, als er dort in die entsprechende Lücke einparken wollte um aus Klo zu gehen.

Das an sich fand ich nicht so schlimm, passiert andauernd, muss man durch.

Der junge Mann fuhr daraufhin ohne den 2. Spiegel weiter - an sich schon eine Undenkbarkeit, im LKW rechts nichts sehen können ist extrem fahrlässig. Er hatte eine Ladung Kartonagen für Cuxhaven geladen. Um von Lübeck nach Cuxhaven zu kommen, fährt man kurz hinter Stillhorn von der A1 runter und legt die restlichen 100 KM auf der B73 zurück.

Der gute Mann fuhr jedoch bis zur Raststätte Grundbergsee - das ist kurz vor Bremen - etwa 50 KM hinter der Ausfahrt, die er hätte nehmen müssen, stellte dann fest, daß er ohne den 2. Spiegel nicht weiterfahren will und rief den Notdienst - das ist ihm erlaubt. Er rief allerdings keinen der von uns genehmigten Notdienste, also SVG, DKV oder MAN, sondern er rief einen Service aus Hamburg NORD an. Dieser kam dann auch, so nach 3 Stunden, und tackerte ihm einen neuen Spiegel an, nicht den der an den LKW gehört, nämlich elektrisch verstellbar und beheizt, sondern einen der eigentlich zu einem Kleinlaster der Marke VW/MAN gehört und zufällig passte.

Dann fuhr der Gute weiter nach Bremen, dort auf die A27 nach Bremerhaven und von dort dann nach Cuxhaven - Umweg: so schlappe 120 KM - bei einer eigentlichen Fahrtstrecke von 180 KM ist das ja mal nicht wenig.

Das alles konnte ich nach einem gemässigten Wutanfall wegstecken. Als dann jedoch die Rechnung kam, tickte ich komplett aus und entliess den Mann fristlos. Die Rechnung war von der Firma Mümmelmann (Name v.d.R. geändert) und belief sich auf laue 687,50 Mark. 287,50 für den Spiegel und 400,00 als Anfahrt und Montagepauschale. Der Originalspiegel hätte 115,00 gekostet. Auch das wäre nach einer Stunde unter dem Sauerstoffzelt abgehakt gewesen, würde die Freundin des Fahrers nicht zufällig Sabine Mümmelmann heissen und ursprünglich aus Hamburg Nord stammen. Einige Recherchen später wusste ich dann, daß sie die Tochter dieses LKW-Teile-Discounters ist.

Der Fahrer ging vors Arbeitsgericht, das Gericht erkannte zwar die arglistige Täuschung, entschied aber, daß ich ihn nur ordnungsgemäß kündigen könne und, da keine betrieblichen Gründe für eine Kündigung vorlägen, ich ihm dann auch noch eine Abfindung in H. 2er Monatsgehälter zu zahlen hätte.

Ich habe heute und werde auch in Zukunft keine Angestellten mehr haben.

Dienstag, Mai 29, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XXI

Jeder nur einen Wandsbeker


Zickzacklaufen ist erlaubt,
Nicht-Wandsbeker dürfen sich wehren.

Freitag, Mai 25, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XX

Um die Platten meiner Terasse final zu bearbeiten habe ich heute einen Rüttler geholt. Dazu brauchte ich Herz' Auto, da mein 3 Liter Auto zum Transport dreckigen schweren Baugerätes ungeeignet ist.

Wie ich also Herz mitteile: "Du hast jetzt einen Rüttler im Auto"
Erwidert Sie: "Hör auf, mich wuschig zu machen"

Da muss ich mir heute Abend was einfallen lassen.

Polizeiazubinen

Vor ungezählten Jahren kauften wir eine DAF Sattelzugmaschine und den dazu passenden Sattelauflieger. Da hier unterschiedliche Lieferzeiten vorgegeben waren, oblag es mir, den Auflieger in Werlte bei der Firma Krone abzuholen. Also solo da hin, den Barscheck der gierigen Tippse in die dicken Finger gepackt und ab gings zurück nach Lübeck.

Es goss wie in Strömen und das nigelnagelneue Auto im Wert eines Reihenmittelhauses (damals) sah aus wie Sau.

Raststätte Budikate erwischte ich eine Grosskontrolle der Polizeischule Neumünster.

Bei unserer neuesten Investition handelte es sich um einen sog. Megatrailer, was bedeutet man konnte einen Trailer aufsatteln, der bis zu 3 metern Ladehöhe hatte, im Gegensatz zu 2,65 metern wie alle anderen. Um dies zu erreichen, wurde die Zugmaschine extrem tiefer gelegt (GTI Fans merket auf!!!), da ja der LKW trotz alem nicht höher als 4 Meter sein darf.
Die Maschine hatte also kleinere Reifen und Felgen, und alle Teile die sonst aussen dran hängen wurden zwischen den Rahmen gebaut damit nichts auf der Erde rumschleift.

Wie ich also dann in eine Kontrollbucht gelotst werde gesellen sich gleich 2 Polizeinovizinnen zu mir und fordern meine Papiere, die Fahrtenscheibe, wollen die Rettungsweste, beide Warnlampen, den 1.Hilfekasten, das Warndreieck und die Ladepapiere sehen - sowas hatte ich noch nicht erlebt.

War ja alles da, ist ja schliesslich neu die Karre, nur die Ladepapiere gingen nicht, ich musste denen tatsächlich die nackte leere Ladefläche zeigen.

Hinter den beiden hypermotivierten stand der Ausbilder und schaute sich höchst interessiert den Zug an - war was ganz neues, Messekauf, gabs nördlich der Linie Bremen - Hannover - Berlin nur diesen einen von.

Als ich schon dachte, die Kontrollwut der beiden Mädels hätte ein Ende, flüsterte der Ausbilder der einen was ins Ohr, trat einen Schritt zurück und zwinkerte mir zu. Was nun folgte lässt mich heute noch grinsen:

Sie: "Haben sie vor Fahrtantritt die Bremsanlage entwässert?"
(Zur Erklärung: LKW bremsen mit Druckluuft, nicht mit Flüssigkeit. Da die Luft von aussen angesogen wird, kann sich in der Bremsanlage Kondenswasser bilden, welches sich in den Luftvorratsbehältern absetzt und von dort aus unter Umständen in die Druckluftleitungen gerät und die Bremswirkung mindert. Um dies zu vermeiden haben die Behälter unten ein Ventil, das der Fahrer betätigen kann, um das Wasser abzublasen.)
Ich: "Was soll ich machen?"
Sie: "Die Druckluftbehälter entwässern."
Ich: "Hör ich zum 1. Mal."
Sie: "Dann tun Sie das bitte jetzt!" (Versuch der Autorität)
Ich: "Wie denn, wo denn?"

Daraufhin forderte der Ausbilder die beiden auf, mir das mal zu demonstrieren. Ich stieg also aus, stellte mich neben den Ausbilder unter seinen Regenschirm und schaute ganz interessiert.

Wie gesagt, der LKW ist tiefer gelegt und die Druckluftbehälter sind INNERHALB des Rahmens verbaut, was heisst, man muss sich flach auf den Bauch legen und unter den LKW kriechen - etwa 35 bis 40 cm Bodenfreiheit.

Die Frischlinginnen robbben sich also in Natopioniermanier unter den komplett versifften und schlammigen LKW, sauen sich komplett ein, finden die Ventile, drücken drauf, mit 9 ATÜ jagt ihnen die Luft entgegen, nicht ohne eine Menge Dreck in ihre Gesichter zu blasen, und - NICHTS.

Mittlerweile standen wir mit 2 weiteren Polizisten, einigen Anwärtern und so 6 oder 7 feixenden LKW Fahrern drum herum und freuten uns ob dieses erbaulichen Schauspiels.

Die armen Schnecken robben also unter dem LKW wieder raus, gucken mich an, wischen sich den Schlamm aus dem Gesicht und die eine sagt: "Da war kein Wasser drin, das versteh ich nicht."

Ein anderer Fahrer konnte nicht an sich halten und sagte mit tief trockener Stimme:

"Automatischer Lufttrockner, seit 6 Jahren Serie"

Donnerstag, Mai 24, 2007

Wenn ich schonmal dabei bin...

Da kommen nun echt olle Erinnerungen zurück, eigentlich für meinen Vergangenheitsblog, aber hier geht ja auch.

Zu meiner Lehrzeit hatten wir bei der Firma die das Leid hatte mich ertragen zu müssen, einen Spiritousen- und Weinimporteur als Kunden. Selbstredend befand sich immer eine ansehnliche Menge besten französischen Rot- und Weißweins bei uns am Lager. So geschah es an so manchem Abend, daß der Boss aus seinem Kabuff kam und mir, dem Stift, auftrug, ans Lager zu gehen und den sog. Bruch zu konfiszieren.

Als er dies das erste Mal zu mir sagte, so etwa 1 Woche nachdem ich die Lehrstelle angetreten habe, kam ich nach 10 Minuten aus dem Lager zurück und teilte ihm mit, es sei keine Bruchware zum konfiszieren da. Schwupps hatte ich nen Schlag ins Genick gekriegt und folgte dem Herrn und Meister ins Lager während dieser lamentierte: "Alles muss man diesen Plagen beibringen, nichts können die alleine!"

Am Lager angekommen, hob der Vortänzer einige Karton vor seine Nase, beguckte sich die Sorte und den Jahrgang, senkte einen ihm genehmen Karton auf Kniehöhe ab und liess ihn auf die Kante fallen. Dabei ging eine Flasche kaputt, der Karton war aufgeweicht, die Etiketten der anderen Flaschen lösten sich ab und er sagte: " IST DAS ETWA KEIN BRUCH?"

Ich habe nie wieder keine kaputten Flaschen am Lager gefunden.

Schmierlapp oder. waschen? wasn das?

Ich bin ja zum Spediteur mutierter Fuhrunternehmersohn. Da hatten wir mal einen Kutscher, namens M. Pech, ja so hiess der und das hatte er auch ständig.

Pech war irgendwie echt gescheitert und trat permanent in die Fäkalie. Als er eines Januares ein langes Wochenende machte, wurde er prompt alkoholisiert von der Polizei angehalten. Im anschliessenden Verfahren wurde ihm für 30 Tage der Führerschein entzogen; anstatt uns Bescheid zu geben, fuhr er einfach weiter - NEIN, Spediteure sind nicht verpflichtet sich wöchentlich den Lappen zeigen zu lassen - Allerdings war er so blöd, das Papier auch nicht bei der Polizei abzugeben, was im Rahmen der dann folgenden Einziehung mittels Staatsgewalt damit endete, daß die Trachtengruppe bei mir im Büro stand, ich ihn anrufen musste und in Bremen seinen LKW abholen musste weil er ja nicht mehr fahren durfte. Er durfte dann allerdings seinen Jahresurlaub nehmen und diesen damit verbringen, Montags bis Freitags bei unseren Kunden ab 16.00 herum zu lungern und die LKWs zu beladen damit seine Kollegen früh Feierabend machen konnten.

Ich stoppte ihn also telefonisch auf der Autobahn Bremen - Hamburg und sagte ihm, er solle da mal 2 Std. stehen bleiben. Flugs einen anderen Fahrer angerufen und zu 2. mit dem PKW dahin. Heinz, der andere Fahrer, mahnte an, daß er sich KEINESFALLS, unter Androhung sofortiger Kündigung, in Pechs LKW setzen würde, sondern mit meinem PKW nach Lübeck zurückfahren würde - ALLEIN!!!

Langer Rede kurzer Sinn. Es war Februar, -6 Grad draussen und ich bin mit Pech auf dem Beifahrersitz mit offenem Fenster und Erfrierungen an Händen und Nase auf dem Hof angekommen. Es/er stank so bestialisch, vergleichbares habe ich nie wieder gerochen.

Etwa 3 Jahre später, Pech war nicht mehr bei uns beschäftigt; ich stehe mit einem Spediteur aus Bad Oldesloe Samstagsmorgens auf dessen Betriebsgelände und wir schwätzen ne Runde, da kommt eine Zugmaschine solo um die Ecke geschleudert, hüpft über die Bodenwelle und kommt 2mm vor anderen Zugmaschinen mit stotterndem ABS zum Stehen. Ich gucke meinen Kollegen an und sagte: "So einen hatten wir auch mal." Der Kollege darauf:"Das ist Schmierlapp, ich meine M.Pech."

Pech steigt aus und mein Kollege stöhnt auf, ich frage was er denn hätte, so sähe der doch immer aus, da sagt Kollege mir folgendes:

"Der ist vor 8 Tagen mit 'nem Kühler nach Südspanien, in genau DER Hose und DEM T-Shirt. Jede Wette, der hat keine Tasche im LKW."

Ich hab nachgesehen, es war keine Tasche mit Wechselwäsche vorhanden. Es gab auch kein Bettzeug oder Toilettenartikel im LKW.

Guten Appetit

Mittwoch, Mai 16, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XIX


Eine Initiativbewerbung fand den Weg in meinen Briefkasten. Wer alle Rächdschraipveelär findet kriegt nen Schüttelreim

Und sowas ist Lehrer?

Gestern war ich gemeinsam mit meiner Ex-Frau zu einem Treffen in der Schule geladen; es sollte über den Entwicklungsstand unserer Tochter geredet werden.

Der Zwerg ist in der 1. Klasse, liebt es, der Lehrerin mittels Mißachtung ihre Symphatie zu bekunden und hat ausnahmslos hervorragende Benotungen.

Nun ist es seit geraumer Zeit so, das nicht nur mein, sondern auch so etwa 8-10 andere Zwerge nach getaner Aufgabe im Klassenraum rumgehen und sich auch mal zu anderen setzen, ihnen helfen oder sich zusammenrotten und schnacken. Ich hatte meiner Tochter selbstredend versucht zu vermitteln, wie man sich in der Schule während des Unterrichts benimmt und ich bin sicher, wäre ich in der Klasse, würde meine Tochter sich auch nicht bewegen, bin aber nicht da.

Nun will diese Vorzeigepädagogin doch allen Ernstes, daß wir unsere Tochter vielleicht nochmal zurückstufen lassen, damit sie sich besser in den Unterrichtsalltag integriert.

Fassungslos wie ich dann war, fragte ich die Frau Dummschwätzerin, ob sie wohl in der Lage sei, ein Lineal in die Hand zu nehmen, damit auf ihr Pult zu schlagen und mit lauter, autoritärer Stimme dem Wandern Einhalt zu gebieten. Ihre Antwort: "Sowas kann ich nicht, das muss so klappen, das müssen Sie Ihren Kindern schon beibringen."

Danach machte sich bei mir triefender Sarkasmus breit, mit dem Frau Laberhannes gar nichts anfangen konnte und meinte dann, als sie bei mir mit Ihrer Kiki-Argumentation nichts mehr reissen konnte, daß Zwerg ja halt sehr unruhig sei und sie uns doch sehr nahe lege, den Kinderarzt aufzusuchen, es gäbe da ja entsprechende Medikamente, Ritalin oder so, dann wäre in der Klasse auch Ruhe.

Ja, lasst den letzten Absatz mal in Ruhe sacken.

Weil Frau Blödbacke nicht in der Lage ist, aus sich selbst eine Respektsperson zu machen und im Unterricht ihre Ruhe haben will, soll ich meinem Kind Drogen reinschieben.

Ab Sommer ist sie in einer anderen Schule, schon beschlossene Sache.

Samstag, Mai 12, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XVIII

Rächdschraiprevohrm olé:

Harley davidson fahren Bunchiyamping springen und auf der größten Achterbahn der welt fahren


Freitag, Mai 11, 2007

Rückmeldung

Jau, bin wieder da, lecke die Wunden, die unzählige Moskitos in meinen Alabasterkörper geschlagen haben und kämpfe eher Semierfolgreich gegen eine hartnäckige Bronchitis.

Alles wird gut