Donnerstag, Mai 31, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XXII

Neulich beim Baumarkt...


Und ich dachte immer, poppende Elche seien das Ultimum...

Mittwoch, Mai 30, 2007

Arbeitgeber sein ist schön

Inspiriert von Wobb's Geschichte, berichte ich hier mal von einem unserer fahrenden Angestellten.

Der junge Mann fuhr bei uns seit etwa 4 Monaten einen Jumbo LKW und eines Morgens fuhr er sich angeblich auf der Raststätte Stillhorn bei Hamburg den Spiegel auf der Beifahrerseite ab, als er dort in die entsprechende Lücke einparken wollte um aus Klo zu gehen.

Das an sich fand ich nicht so schlimm, passiert andauernd, muss man durch.

Der junge Mann fuhr daraufhin ohne den 2. Spiegel weiter - an sich schon eine Undenkbarkeit, im LKW rechts nichts sehen können ist extrem fahrlässig. Er hatte eine Ladung Kartonagen für Cuxhaven geladen. Um von Lübeck nach Cuxhaven zu kommen, fährt man kurz hinter Stillhorn von der A1 runter und legt die restlichen 100 KM auf der B73 zurück.

Der gute Mann fuhr jedoch bis zur Raststätte Grundbergsee - das ist kurz vor Bremen - etwa 50 KM hinter der Ausfahrt, die er hätte nehmen müssen, stellte dann fest, daß er ohne den 2. Spiegel nicht weiterfahren will und rief den Notdienst - das ist ihm erlaubt. Er rief allerdings keinen der von uns genehmigten Notdienste, also SVG, DKV oder MAN, sondern er rief einen Service aus Hamburg NORD an. Dieser kam dann auch, so nach 3 Stunden, und tackerte ihm einen neuen Spiegel an, nicht den der an den LKW gehört, nämlich elektrisch verstellbar und beheizt, sondern einen der eigentlich zu einem Kleinlaster der Marke VW/MAN gehört und zufällig passte.

Dann fuhr der Gute weiter nach Bremen, dort auf die A27 nach Bremerhaven und von dort dann nach Cuxhaven - Umweg: so schlappe 120 KM - bei einer eigentlichen Fahrtstrecke von 180 KM ist das ja mal nicht wenig.

Das alles konnte ich nach einem gemässigten Wutanfall wegstecken. Als dann jedoch die Rechnung kam, tickte ich komplett aus und entliess den Mann fristlos. Die Rechnung war von der Firma Mümmelmann (Name v.d.R. geändert) und belief sich auf laue 687,50 Mark. 287,50 für den Spiegel und 400,00 als Anfahrt und Montagepauschale. Der Originalspiegel hätte 115,00 gekostet. Auch das wäre nach einer Stunde unter dem Sauerstoffzelt abgehakt gewesen, würde die Freundin des Fahrers nicht zufällig Sabine Mümmelmann heissen und ursprünglich aus Hamburg Nord stammen. Einige Recherchen später wusste ich dann, daß sie die Tochter dieses LKW-Teile-Discounters ist.

Der Fahrer ging vors Arbeitsgericht, das Gericht erkannte zwar die arglistige Täuschung, entschied aber, daß ich ihn nur ordnungsgemäß kündigen könne und, da keine betrieblichen Gründe für eine Kündigung vorlägen, ich ihm dann auch noch eine Abfindung in H. 2er Monatsgehälter zu zahlen hätte.

Ich habe heute und werde auch in Zukunft keine Angestellten mehr haben.

Dienstag, Mai 29, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XXI

Jeder nur einen Wandsbeker


Zickzacklaufen ist erlaubt,
Nicht-Wandsbeker dürfen sich wehren.

Freitag, Mai 25, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XX

Um die Platten meiner Terasse final zu bearbeiten habe ich heute einen Rüttler geholt. Dazu brauchte ich Herz' Auto, da mein 3 Liter Auto zum Transport dreckigen schweren Baugerätes ungeeignet ist.

Wie ich also Herz mitteile: "Du hast jetzt einen Rüttler im Auto"
Erwidert Sie: "Hör auf, mich wuschig zu machen"

Da muss ich mir heute Abend was einfallen lassen.

Polizeiazubinen

Vor ungezählten Jahren kauften wir eine DAF Sattelzugmaschine und den dazu passenden Sattelauflieger. Da hier unterschiedliche Lieferzeiten vorgegeben waren, oblag es mir, den Auflieger in Werlte bei der Firma Krone abzuholen. Also solo da hin, den Barscheck der gierigen Tippse in die dicken Finger gepackt und ab gings zurück nach Lübeck.

Es goss wie in Strömen und das nigelnagelneue Auto im Wert eines Reihenmittelhauses (damals) sah aus wie Sau.

Raststätte Budikate erwischte ich eine Grosskontrolle der Polizeischule Neumünster.

Bei unserer neuesten Investition handelte es sich um einen sog. Megatrailer, was bedeutet man konnte einen Trailer aufsatteln, der bis zu 3 metern Ladehöhe hatte, im Gegensatz zu 2,65 metern wie alle anderen. Um dies zu erreichen, wurde die Zugmaschine extrem tiefer gelegt (GTI Fans merket auf!!!), da ja der LKW trotz alem nicht höher als 4 Meter sein darf.
Die Maschine hatte also kleinere Reifen und Felgen, und alle Teile die sonst aussen dran hängen wurden zwischen den Rahmen gebaut damit nichts auf der Erde rumschleift.

Wie ich also dann in eine Kontrollbucht gelotst werde gesellen sich gleich 2 Polizeinovizinnen zu mir und fordern meine Papiere, die Fahrtenscheibe, wollen die Rettungsweste, beide Warnlampen, den 1.Hilfekasten, das Warndreieck und die Ladepapiere sehen - sowas hatte ich noch nicht erlebt.

War ja alles da, ist ja schliesslich neu die Karre, nur die Ladepapiere gingen nicht, ich musste denen tatsächlich die nackte leere Ladefläche zeigen.

Hinter den beiden hypermotivierten stand der Ausbilder und schaute sich höchst interessiert den Zug an - war was ganz neues, Messekauf, gabs nördlich der Linie Bremen - Hannover - Berlin nur diesen einen von.

Als ich schon dachte, die Kontrollwut der beiden Mädels hätte ein Ende, flüsterte der Ausbilder der einen was ins Ohr, trat einen Schritt zurück und zwinkerte mir zu. Was nun folgte lässt mich heute noch grinsen:

Sie: "Haben sie vor Fahrtantritt die Bremsanlage entwässert?"
(Zur Erklärung: LKW bremsen mit Druckluuft, nicht mit Flüssigkeit. Da die Luft von aussen angesogen wird, kann sich in der Bremsanlage Kondenswasser bilden, welches sich in den Luftvorratsbehältern absetzt und von dort aus unter Umständen in die Druckluftleitungen gerät und die Bremswirkung mindert. Um dies zu vermeiden haben die Behälter unten ein Ventil, das der Fahrer betätigen kann, um das Wasser abzublasen.)
Ich: "Was soll ich machen?"
Sie: "Die Druckluftbehälter entwässern."
Ich: "Hör ich zum 1. Mal."
Sie: "Dann tun Sie das bitte jetzt!" (Versuch der Autorität)
Ich: "Wie denn, wo denn?"

Daraufhin forderte der Ausbilder die beiden auf, mir das mal zu demonstrieren. Ich stieg also aus, stellte mich neben den Ausbilder unter seinen Regenschirm und schaute ganz interessiert.

Wie gesagt, der LKW ist tiefer gelegt und die Druckluftbehälter sind INNERHALB des Rahmens verbaut, was heisst, man muss sich flach auf den Bauch legen und unter den LKW kriechen - etwa 35 bis 40 cm Bodenfreiheit.

Die Frischlinginnen robbben sich also in Natopioniermanier unter den komplett versifften und schlammigen LKW, sauen sich komplett ein, finden die Ventile, drücken drauf, mit 9 ATÜ jagt ihnen die Luft entgegen, nicht ohne eine Menge Dreck in ihre Gesichter zu blasen, und - NICHTS.

Mittlerweile standen wir mit 2 weiteren Polizisten, einigen Anwärtern und so 6 oder 7 feixenden LKW Fahrern drum herum und freuten uns ob dieses erbaulichen Schauspiels.

Die armen Schnecken robben also unter dem LKW wieder raus, gucken mich an, wischen sich den Schlamm aus dem Gesicht und die eine sagt: "Da war kein Wasser drin, das versteh ich nicht."

Ein anderer Fahrer konnte nicht an sich halten und sagte mit tief trockener Stimme:

"Automatischer Lufttrockner, seit 6 Jahren Serie"

Donnerstag, Mai 24, 2007

Wenn ich schonmal dabei bin...

Da kommen nun echt olle Erinnerungen zurück, eigentlich für meinen Vergangenheitsblog, aber hier geht ja auch.

Zu meiner Lehrzeit hatten wir bei der Firma die das Leid hatte mich ertragen zu müssen, einen Spiritousen- und Weinimporteur als Kunden. Selbstredend befand sich immer eine ansehnliche Menge besten französischen Rot- und Weißweins bei uns am Lager. So geschah es an so manchem Abend, daß der Boss aus seinem Kabuff kam und mir, dem Stift, auftrug, ans Lager zu gehen und den sog. Bruch zu konfiszieren.

Als er dies das erste Mal zu mir sagte, so etwa 1 Woche nachdem ich die Lehrstelle angetreten habe, kam ich nach 10 Minuten aus dem Lager zurück und teilte ihm mit, es sei keine Bruchware zum konfiszieren da. Schwupps hatte ich nen Schlag ins Genick gekriegt und folgte dem Herrn und Meister ins Lager während dieser lamentierte: "Alles muss man diesen Plagen beibringen, nichts können die alleine!"

Am Lager angekommen, hob der Vortänzer einige Karton vor seine Nase, beguckte sich die Sorte und den Jahrgang, senkte einen ihm genehmen Karton auf Kniehöhe ab und liess ihn auf die Kante fallen. Dabei ging eine Flasche kaputt, der Karton war aufgeweicht, die Etiketten der anderen Flaschen lösten sich ab und er sagte: " IST DAS ETWA KEIN BRUCH?"

Ich habe nie wieder keine kaputten Flaschen am Lager gefunden.

Schmierlapp oder. waschen? wasn das?

Ich bin ja zum Spediteur mutierter Fuhrunternehmersohn. Da hatten wir mal einen Kutscher, namens M. Pech, ja so hiess der und das hatte er auch ständig.

Pech war irgendwie echt gescheitert und trat permanent in die Fäkalie. Als er eines Januares ein langes Wochenende machte, wurde er prompt alkoholisiert von der Polizei angehalten. Im anschliessenden Verfahren wurde ihm für 30 Tage der Führerschein entzogen; anstatt uns Bescheid zu geben, fuhr er einfach weiter - NEIN, Spediteure sind nicht verpflichtet sich wöchentlich den Lappen zeigen zu lassen - Allerdings war er so blöd, das Papier auch nicht bei der Polizei abzugeben, was im Rahmen der dann folgenden Einziehung mittels Staatsgewalt damit endete, daß die Trachtengruppe bei mir im Büro stand, ich ihn anrufen musste und in Bremen seinen LKW abholen musste weil er ja nicht mehr fahren durfte. Er durfte dann allerdings seinen Jahresurlaub nehmen und diesen damit verbringen, Montags bis Freitags bei unseren Kunden ab 16.00 herum zu lungern und die LKWs zu beladen damit seine Kollegen früh Feierabend machen konnten.

Ich stoppte ihn also telefonisch auf der Autobahn Bremen - Hamburg und sagte ihm, er solle da mal 2 Std. stehen bleiben. Flugs einen anderen Fahrer angerufen und zu 2. mit dem PKW dahin. Heinz, der andere Fahrer, mahnte an, daß er sich KEINESFALLS, unter Androhung sofortiger Kündigung, in Pechs LKW setzen würde, sondern mit meinem PKW nach Lübeck zurückfahren würde - ALLEIN!!!

Langer Rede kurzer Sinn. Es war Februar, -6 Grad draussen und ich bin mit Pech auf dem Beifahrersitz mit offenem Fenster und Erfrierungen an Händen und Nase auf dem Hof angekommen. Es/er stank so bestialisch, vergleichbares habe ich nie wieder gerochen.

Etwa 3 Jahre später, Pech war nicht mehr bei uns beschäftigt; ich stehe mit einem Spediteur aus Bad Oldesloe Samstagsmorgens auf dessen Betriebsgelände und wir schwätzen ne Runde, da kommt eine Zugmaschine solo um die Ecke geschleudert, hüpft über die Bodenwelle und kommt 2mm vor anderen Zugmaschinen mit stotterndem ABS zum Stehen. Ich gucke meinen Kollegen an und sagte: "So einen hatten wir auch mal." Der Kollege darauf:"Das ist Schmierlapp, ich meine M.Pech."

Pech steigt aus und mein Kollege stöhnt auf, ich frage was er denn hätte, so sähe der doch immer aus, da sagt Kollege mir folgendes:

"Der ist vor 8 Tagen mit 'nem Kühler nach Südspanien, in genau DER Hose und DEM T-Shirt. Jede Wette, der hat keine Tasche im LKW."

Ich hab nachgesehen, es war keine Tasche mit Wechselwäsche vorhanden. Es gab auch kein Bettzeug oder Toilettenartikel im LKW.

Guten Appetit

Mittwoch, Mai 16, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XIX


Eine Initiativbewerbung fand den Weg in meinen Briefkasten. Wer alle Rächdschraipveelär findet kriegt nen Schüttelreim

Und sowas ist Lehrer?

Gestern war ich gemeinsam mit meiner Ex-Frau zu einem Treffen in der Schule geladen; es sollte über den Entwicklungsstand unserer Tochter geredet werden.

Der Zwerg ist in der 1. Klasse, liebt es, der Lehrerin mittels Mißachtung ihre Symphatie zu bekunden und hat ausnahmslos hervorragende Benotungen.

Nun ist es seit geraumer Zeit so, das nicht nur mein, sondern auch so etwa 8-10 andere Zwerge nach getaner Aufgabe im Klassenraum rumgehen und sich auch mal zu anderen setzen, ihnen helfen oder sich zusammenrotten und schnacken. Ich hatte meiner Tochter selbstredend versucht zu vermitteln, wie man sich in der Schule während des Unterrichts benimmt und ich bin sicher, wäre ich in der Klasse, würde meine Tochter sich auch nicht bewegen, bin aber nicht da.

Nun will diese Vorzeigepädagogin doch allen Ernstes, daß wir unsere Tochter vielleicht nochmal zurückstufen lassen, damit sie sich besser in den Unterrichtsalltag integriert.

Fassungslos wie ich dann war, fragte ich die Frau Dummschwätzerin, ob sie wohl in der Lage sei, ein Lineal in die Hand zu nehmen, damit auf ihr Pult zu schlagen und mit lauter, autoritärer Stimme dem Wandern Einhalt zu gebieten. Ihre Antwort: "Sowas kann ich nicht, das muss so klappen, das müssen Sie Ihren Kindern schon beibringen."

Danach machte sich bei mir triefender Sarkasmus breit, mit dem Frau Laberhannes gar nichts anfangen konnte und meinte dann, als sie bei mir mit Ihrer Kiki-Argumentation nichts mehr reissen konnte, daß Zwerg ja halt sehr unruhig sei und sie uns doch sehr nahe lege, den Kinderarzt aufzusuchen, es gäbe da ja entsprechende Medikamente, Ritalin oder so, dann wäre in der Klasse auch Ruhe.

Ja, lasst den letzten Absatz mal in Ruhe sacken.

Weil Frau Blödbacke nicht in der Lage ist, aus sich selbst eine Respektsperson zu machen und im Unterricht ihre Ruhe haben will, soll ich meinem Kind Drogen reinschieben.

Ab Sommer ist sie in einer anderen Schule, schon beschlossene Sache.

Samstag, Mai 12, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XVIII

Rächdschraiprevohrm olé:

Harley davidson fahren Bunchiyamping springen und auf der größten Achterbahn der welt fahren


Freitag, Mai 11, 2007

Rückmeldung

Jau, bin wieder da, lecke die Wunden, die unzählige Moskitos in meinen Alabasterkörper geschlagen haben und kämpfe eher Semierfolgreich gegen eine hartnäckige Bronchitis.

Alles wird gut

Donnerstag, April 19, 2007

Ihr wollt doch beschissen werden II

Ja, so langsam gehen hier Dinge in Serie und ich muss vielleicht doch noch mehr Label aufmachen.

Es trug sich nun folgendes zu, höret und lachet

An unserem Speditionslager werden ja mannigfaltige Güter eingelagert; Waschmaschinen, Textilien, Stahlteile, Lebensmittel und was weiss ich nicht noch alles. Das Büro befindet sich über dee Lagerhalle und in der Halle ist noch ein Bürocontainer für die Lagerschergen. Nun passiert folgendes:

Vor dem Gelände hält ein S-Klasse Daimler. Daraus entsteigt ein Mann in gutem Tuch und unterhält sich mit einem 2. Mann, der mit einem anderen Fahrzeug gleicher Marke neben dem gut gewandeten parkiert.

Der S-Klasse Mann übergibt dem E-Klasse Mann ein Laptop als Muster und kassiert 14.000 Euro für 20 eben dieser geräte, neu und original verpackt. Dann gehen die beiden auf unser Gelände und betreten über die Treppe das Rampenlager. Der S-Klasse Mann tut ganz wichtig und schnauzt erstmal einen der Staplerfahrer an, er solle nicht so rumheizen, hier stünden ganz beträchtliche Werte. Der E-Klasse Mann ist beeindruckt, wie gut S-Mann seine Schergen unter der Knute hat und schaut sich um. Natürlich stehen im Hochregal auch mal Computerteile rum, das schafft Vertrauen. Just in diesem Moment klingelt S-Klasse Mannes Mobiltelefon, er brüllt rein er könne nichts verstehen und müsse mal nach draussen, die Unterlagen lägen ja auch noch im Auto. Legt also auf und sagt zu E-Klasse Mann, er müsse mal nach draussen und E-Klasse Mann solle doch zum Bürocontainer gehen und dem Lagermeister die Quittung zeigen, dann könne der schonmal die Ware aus dem Regal holen. Sprachs und ging zu seiner S-Klasse, liess die 5-Liter einmal aufheulen und weg war er.

Muss ich erwähnen, daß wir keine 20 Laptops am Lager hatten und wir die XYZ &Co. LTD gar nicht kannten?

Against dem English-German Sprachmix, oder what II

Ich hatte mich ja hier schonmal über diese Denglish-Mania in diesem unserem Land der Dichter und Denker ausgelassen. Nun kommt mir da gestern im Supermarkt eine neue Stilblüte unter die tränenden Augen

Das ist also die "Original German Currywurst", Inhalt "3 Willies" mit dem Curry Gewürz Ketchup und CurryPOUDER. Hergestellt in Halstenbek bei Hamburg für den Deutschen Markt.

Sonntag, April 15, 2007

Klaut ihnen die Mikrofone

Ich ertrags ja bald nicht mehr; heute hab ich mir Formel-Sabbel auf RTL mit den unsäglichen Kommentatoren Danner und Wasser angesehen - naja, nicht so richtig, die sind ja nicht zu ertragen. Ich stelle mir wirklich die Frage, wie jemand eine solche Menge unwichtiger Informationen speichern kann: " Ja, der Kimi, der hat ja damals, als er noch auf den Topf musste, schon immer BrummBrumm gemacht, da war das ja vorprogrammiert mit der Karriere." UND? Mir doch egal, ich hab früher immer BlaBla gemacht, bin ich deshalb Formel1 Kommentator geworden?

Es wäre so schön, würde RTL die Übertragung in Zweikanalton übertragen, auf dem einen die Renngeräusche, auf dem anderen, Unnützen, die Kommentare dieser beiden NichtsaufdieReihebringer. Die Krone der Sinnlosigkeit wird dem ganzen ja aufgesetzt wenn am Ende Nikki -ichhörlinksnichts- Lauda sich den kleinen Heidfeld vornimmt und versucht ein Interview zu granteln, permanent unterbrochen - gott sei Dank dafür - von einem anderen Freizeitsabbler dessen Name mir nicht einfallen will.

Für mich ist die Saison vorbei.

Montag, April 02, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XVII

Das spart Zeit; muss man doch dem Bestatter nicht mehr die Arbeit überlassen, Opa's Beisser nach der Finalisierung zu entgolden. Eine Kneifzange tut es auch.

Donnerstag, März 29, 2007

Formenblind auch noch?

Vor ein paar Wochen wurde mir meine neue Lümmelcouch geliefert. Über Eck, tierisch breit mit elend langer Otomane, endgeil. Nur, 2 der Rückenlehnen waren nicht braun sondern weiss, naja, kann passieren und Höffi wollte auch alsbald nachliefern und austauschen - gehört sich ja so.

Heute war der Tag - eben gerade war die Stunde des Austauschs gekommen. Der Höffi LKW parkte mitten auf der STrasse vor dem Haus, der Möbleheini klingelt, ich lass ihn ein, er fängt an meine Couch auseinander zu nehmen um die Lehnen auswechseln zu können, da kommt sein Kollege rein und fragt: "Welche Teile brauchen wir denn, gib ma' die Nummer" Daraufhin der schwer atmende übergewichtige: " Man ey, siehst Du doch, das Viereckige mit den beiden braunen Teilen."

Also ging der Kollege grummelnd zum LKW und kam wieder mit:


EINEM MALVEFARBENEN SESSEL

Jaja, das sieht schon sehr viereckig aus, wenn man die Rückenlehne ignoriert und die Farbe? Pöh, vielleicht bin ich ja auch zu stieselig, daß mir partout kein Malventon zu meinem Braun gefallen will.

NaJa, nachdem die beiden sich ein wenig angepöbelt haben wurden meine Teile dann doch noch gefunden und ausgetauscht.

Dienstag, März 27, 2007

Ich bin ein Mann

Jaja, biologisch sowieso, darum geht es auch nicht; ich bin da eher untypisch männlich was meine Freiteitgestaltung angeht. Fussball interessiert mich nur am Rande, Samstags Auto waschen find ich doof, ein guter Wein ist mir lieber als ne Buddel Pils, ein Buch spannender als die Glotze, für Formel-1 steh ich im Leben nicht um 04.00 Uhr auf wenns in Australien passiert.

Aber nun hat es mich erwischt

Nachdem ich mir ja mein Öko-Auto zugelegt habe und ich für mich den Frühlinganfang verifizierte, war es nun an der Zeit, den Winterreifen ade zu sagen und meinem Auto die Sommerpuschen anzuziehen. Also ab zum grossen Autoteile Händler mit den 3 Buchstaben.

Termin um 12.15 Uhr, eingetroffen um 11.55 Uhr, endlich an der Reihe um mitzuteilen, daß ich da sei: 12.20 Uhr - dummer Spruch der Schalterschlampe: "Bisschen spät dran, nä?"

Egal, auch das ist nicht der Kern. Weshalb ich ein Mann bin?

Wart ihr schon mal in so einem Autozubehörladen? Der Geruch nach neuen Reifen, Felgenreiniger, Batteriesäure und Endschalldämpferstahl?

ENDGEIL, man will sofort was kaufen, sich einen Fuchsschwanz ans Auto tackern, dem "Opel-OB Team" Schnelsen-Nord (Denn in der Regel sind wir voll) beitreten, einen wagenbreiten ALPINE Aufkleber auf die Heckscheibe pappen, sich ne Spiegelsonnenbrille ins Gesicht drücken und bei Sonnenschein mit 140 Dezibel UftaUfta Mucke hören, den Arm aus dem Fenster stecken und seine Tür streicheln.

Das ist mir gerade passiert, gut, ich hab nichts gekauft ausser den Reifen und nichts bekommen ausser dem guten Rat demnächst mal meine Bremsbeläge erneuern zu lassen, aber dieses Gefühl...hach!

Montag, März 26, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XVI

Da hat meine Tochter auf dem Provinzjahrmarkt Ihres Wohnortes beim Loseziehen was tolles gewonnen:


Und dabei kriegt sie ihr Auto doch erst nächstes Jahr zu ihrem 08. Geburtstag.

Anm.d. verzapfers: Nein, sie hat es sich nicht ausgesucht, es gab nichts anderes.

CHAMPION!!!

Wer will nochmal, wer hat noch nicht.

And the winner is...

WIKINGAER


Am Samstag wurden in der Kneipe um die Ecke die "All alcoholican Schluckspecht Open" veranstaltet. Alles was nach 18 Bier nicht umkippt hatte eine Wildcard, die anderen mussten sich auf die Ränge spielen. Beginn sollte um 17.00 Uhr sein, es waren 12 Teilnehmer gemeldet, der Unkostenbeitrag betrug 12,00 Euro.

Als mein Herz und ich um etwa 16.30 Uhr dort eintrafen, waren nur 4 Kombattanden anwesend. Unter grossem Hallo und Prost wurde uns mitgeteilt, daß XXXX und XXXX sich bereits komplett mit ein bis 3 Kisten Handgranatenbier der Marke Holsten Edel in Nirvana geschossen hatten und wohl nicht mehr erscheinen würden. Nach und nach, so bis etwa 17.30 Uhr torkelten dann meine späteren Opfer auf dem Schlachtfeld ein; darunter tatsächlich auch XXXX und XXXXX, die nach einer einstündigen Rehapause auf der heimatlichen Couch wieder soweit klar waren, daß sie den Weg fanden - erstaunlich finde ich.

Selbstredend orderten alle Anwesenden erst einmal ein Stützbier, ausgenommen Herz und ich; nach nunmehr um und bei 3 Jahren hier in der Gegend trank ich das erste Mal einen Kaffee im Schluckspecht, was bei der Zahnfee, der gerade zuständigen Saftschubse, ungläubiges Erstaunen hervorrief, ja ne, is' klar, ich bin ja einer von denen, der immer gegen 14.00 Uhr die 2. Flasche Korn anbricht.

Der Spielleiter loste sodann die ersten Partien aus, es waren nur 11 anwesend, eine Teilnehmerin hatte abgesagt weil ihr so eine Woche vor Monatsschluss die 12 Euro fehlten. Man setzt ja auch kein hochdotiertes Billardturnier ans letzte Viertel des Monats, wenn die meisten Spieler ihre Hartz IV Bezugszeit in Dekaden und nicht in Monaten rechnen.

Gespielt wurde nach einem schlicht gestrickten Punktemuster, welches ich nicht begriff. Nach der ersten Runde, die dazu diente, 2 Gruppen zu bilden, wollten ja nun alle wissen, wie die weiteren Paarungen aussehen. Der Spielleiter brüllte ein gegurgeltes "RUHE, ich muss das erstmal komplementieren."

XXXX und XXXX schafften es tatsächlich trotz mehrmaligem Nachladen der Hopfenkaltschale (Was ein Wort (Originalzitat)) irgendwie dabei zu bleiben und ihre Spiele zu gewinnen.

Nach etlichen Partien kam dann das, was ich nicht begriff: Im Laufe des Turnieres hatte ich 3 Spiele gewonnen und keines verloren. Mein Herz war auch bis zum Schluss dabei mit 2 gewonnenen und einem verlorenen Spiel, gleiches galt für 2 weitere Teilnehmer. Also waren die 4 Besten noch irgendwie dabei. Da macht es doch Sinn, hier zu sagen, ich spiele um den ersten Platz mit dem Gewinner des anderen Spieles und die beiden Verlierer daddeln den 3 Platz aus. HA! Weit gefehlt, ich wurde nach nur 3 Spielen zum Sieger erklärt und mein Herz und die beiden anderen mussten den 2. und 3. Platz unter sich ausspielen - kapier ich nicht, muss ich auch nicht glaub ich. Da ja 3 übrig waren wurde per Los entschieden, wer gegen den Gewinner spielen musste, somit war derjeneige automatisch mindestens 3. - Alles klar bis jetzt? Könnt ihr mir folgen? Seid ihr hinter mir? - Ich nicht mehr.

Egal, es kam dann zur Siegerehrung und mein Herz erhielt den Pokal für den 3. Platz - absolut verdient übrigens und ich den etwa 0,1 mm Höheren für den 1. Platz. Dann gabs noch eine Tombola bei der Shots, Biere und 2 TK-Enten aus der Ostpolnischen Masthölle verlost wurden. Herzes 1. Gegner verschlief dieses Highlight des Abends auf der Bank im Schankraum.


Nächstes Mal mach ich wieder mit, ich will Pokale

Dienstag, März 20, 2007

Noch Fragen ?


You are The Devil


Materiality. Material Force. Material temptation; sometimes obsession


The Devil is often a great card for business success; hard work and ambition.


Perhaps the most misunderstood of all the major arcana, the Devil is not really "Satan" at all, but Pan the half-goat nature god and/or Dionysius. These are gods of pleasure and abandon, of wild behavior and unbridled desires. This is a card about ambitions; it is also synonymous with temptation and addiction. On the flip side, however, the card can be a warning to someone who is too restrained, someone who never allows themselves to get passionate or messy or wild - or ambitious. This, too, is a form of enslavement. As a person, the Devil can stand for a man of money or erotic power, aggressive, controlling, or just persuasive. This is not to say a bad man, but certainly a powerful man who is hard to resist. The important thing is to remember that any chain is freely worn. In most cases, you are enslaved only because you allow it.


What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.

Montag, März 19, 2007

Ich bin ein Ire ???

Your Inner European is Irish!

Sprited and boisterous!
You drink everyone under the table.

"ES"

Mein Herz und ich haben Samstagnacht irgendwie das Reden gekriegt, welche/r Schaupieler/in "ES" hat und wer nicht. Also das gewisse Etwas, bei Frauen auch Divenhaftiges. Wir haben da mal 'ne Liste gemacht, schon sehr umfangreich, soll ja nicht zu einfach sein, Vorschläge werden dankend angenommen, aber kommt mir nicht mit Dieter Hallervorden oder Gaby Köster

Haben haben "ES"

  • Sissi Perlinger
  • John Belushi
  • Hannelore Elstner
  • Sissy Spacek
  • Steve Martin
  • George Peppard
  • Marlon Brando
  • Michael Caine
  • Ute Lemper
  • Moritz Bleibtreu
  • Ben Becker
  • Liselotte Pulver
  • Klaus Kinski
  • Hans Clarin
  • Martin Semmelrogge
  • Jan Fedder
  • Matthieu Carriere
  • Helmut Berger
  • Christiane Paul
  • Christiane Kaufmann
  • Cosma Shiva Hagen
  • Morgan Freeman
  • Ed Harris
  • Kathy Bates
  • Sydney Poitier
  • Mickey Rourke
  • Kim Basinger
  • Kate Blanchett
  • Sophia Loren
  • Claudia Cardinale
  • Veronica Ferres
  • Iris Berben
  • Anthony Hopkins
  • Dennis Hopper
  • Harvey Keitel
  • Armin-M. Stahl
  • Claus-M. Brandauer
  • Julianne Moore
  • Dakota Fanning
  • Lino Ventura
  • Sigourney Weaver
  • Cuba Gooding Junior
  • Ben Affleck
  • Steve Buscemi
  • Roseanne Barr
  • Esther Schweins
  • Till Schweiger
  • Gözu George
  • Ulrich Tukur
  • Mario Adorf
  • Maximillian Schell
  • Curd Jürgens
  • Helga Feddersen
  • Elisabeth Volkmann
  • Hein Rühmann
  • Jean-P. Belmondo
  • Brigitte Bardot
  • Alain Delon
  • Christopher Walken
  • Dieter Kronzucker
  • Glenn Close
  • Annete Benning
  • Rita Hayworth
  • Marlene Dietrich
  • Audrey Hepburn
  • Humphrey Bogart
  • Joan Crawford
  • Katherine Hepburn
  • Dean Martin
  • Faye Dunaway
  • Fred Astaire
  • Steve McQueen
  • Paul Newman
  • Robert Redford
  • Gary Cooper
  • David Niven
  • Catherine Deneuve
  • Sean Connery
  • Johnny Depp
  • Will Smith
  • Denzel Washington
  • John Malkowich
  • Donald Sutherland
  • Nicole Kidman
  • Michelle Pfeiffer
  • Uma Thurman
  • Liv Tyler
  • Richard Dreyfuss
  • Wynona Ryder
  • Roy Scheider
  • Jeremy Irons
  • Keanu Reeves
  • Jeff Goldblum
  • Al Pacino
  • Dustin Hoffmann
  • Patrick Stewart
  • Tom Hanks
  • Jean Reno
  • Susan Sarandon
  • Geena Davis
  • Danny de Vito
  • Clint Eastwood
  • Gary Sinise
  • Joan Cusack
  • John Cusack
  • Jack Nicholson
  • Kevon Bacon
  • James Spader
  • Robert de Niro

Haben haben "ES" eventuell

  • Penelope Cruz
  • Kirten Dunst
  • Maggie Gyllenhaal
  • Sharon Stone
  • Shirley Mclaine
  • James Cagney
  • Mareike Carriere
  • Bill Murray
Unserer Meinung nach haben "ES" auf gar keinen Fall

  • Dan Akroyd
  • Jamie Lee Curtis
  • Tony Curtis
  • Nick Nolte
  • Kevin Kostner (Grosses Sorry an Louffi)
  • Rene Russo
  • Leslie Nielsen
  • Heiner Lauterbach
  • Uwe Ochsenknecht
  • Eddie Ahrendt
  • Hannes Jannicke
  • Catherine Zeta Johns
  • Michael Douglas
  • Sony Kirchberger
  • Nina Hoss
  • Corinna Harfouch
  • Joachim Krol
  • Eddie Murphy
  • Russel Crowe
  • Gina Loolobrigida
  • Katja Riemann
  • Orlando Bloom
  • Leonardo Di Caprio
  • Jude Law
  • Tobey Maguire
  • Brendan Fraser
  • Sean Penn
  • Joaquin Phoenix
  • Kurt Russel
  • Meg Ryan
  • Matt Damon
  • Anke Engelke
  • Armin Rohde
  • Peter Alexander
  • Hape Kerkeling
  • Harald Juhnke
  • Jack Lemmon
  • Michael J. Fox
  • Natalie Portman
  • Ginger Rogers
  • Ingrid Bergmann
  • Jean Simmons
  • Doris Day
  • Gene Kelly
  • Olivia De Haviland
  • Cary Grant
  • James Stewart
  • Rock Hudson
  • Roger Moore
  • Merryl Streep
  • Charlize Theron
  • Cameron Diaz
  • Kyra Knightley
  • Demi Moore
  • Tom Cruise
  • Halle Berry
  • Brad Pitt
  • Angelina Jolie
  • Salma Hayek
  • William Shatner
  • Bruce Willis
  • Emilio Estevez
  • Sandra Bullock
  • Andi Mcdowell
  • Julia Roberts
  • Hugh Grant
  • Charlie Sheen
  • Martin Sheen
  • John Wayne
  • Martin Sheen
  • keiner einer aus der Baldwin-Sippe
  • Antonio Banderas

Absolut ohne Wertigkeit Ihres schauspielrischen Könnens oder gar einer Rangfolge.

Freitag, März 16, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XV

Am 21. März ist:

Welttag der Hauswirtschaft
Welttag der Poesie
Internationaler Tag des Waldes
Internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung



Was fällt mir dazu ein?

Die schwarze Putze,
mir zum Nutze,
lebt auf 'nem Baum,
man glaubt es kaum.

Donnerstag, März 15, 2007

Besinnlich Sinniges

Mein Herz hat sich ja über Ihren jährlichen Buchstabenzuwachs hinter der 29 geäussert und mein gar liebreizend Geschenk auf nette Art geschmäht. Ich fühle mich genötigt, dies hier zu begründen, indem ich das Objekt, das Auslöser für den Kittel war einmal vorführe:


Es ist nicht erkennbar, aber in der Strin des Rentierquälers ist eine Diode eingesetzt, die auf Knopfdruck hektisch vor sich hinblinkt.

Mittwoch, März 14, 2007

Frühlingsgefühle in Wandsbek

Nachdem ja im Herbst hier Alaaf war, werden nun die seinerzeit angerichteten Flurschäden repariert und massiv dem Gott des Humus und der Blumenzwiebel geopfert. Heute morgen, gegen "30-Minuten-vorm-wach-werden", wurde ich sanft durch das Stöhnen einer Motorsäge geweckt, die etwa 20 Meter die Strasse runter innigst mit einem Baum kopulierte; muss ich erwähnen wer zuerst kam?

Das bereits bekannte Blumensetzunternehmen war natürlich wieder am Start, diesmal jedoch, so scheint es, mit ein paar Azubis. Die armen Würstchen, die hier hoffnungsvoll ihrer Zukunft als dem Arbeitsmarkt zur Verfügung Stehender entgegen sehen, werden von den Mutterbodengesellen derart übelst verhohnepiepelt, macht keinen Spass. Garantiert müssen die die Ausgleichsgewichte für die Wasserwaage und ähnliches holen.

Obwohl, einige Gags sind nicht so schlecht:

Eben gerade seh ich auf der anderen Seite einen etwa 14 Jährigen mit nem etwa 2 Meter langen Stecken die Büsche malträtieren, da kommt ein Passant, ein Schaulaustiger, vorbei - Mitte 50 denk ich mal - und fragt den Buschpiekser was er da mache. Der arme Bub antwortet, ich soll die Eichhörnchen verjagen, weil der Meister keinen Bock hat in deren Kot zu treten.
Ist ja auch ein echter Haufen den so ein Muckel machen kann...versteh ich vollkommen. NaJa, ich denke, das wird hier noch ein paar Wiederholungen geben, ich berichte dann.

Samstag, März 10, 2007

Bin isch Rassist, oda was?

Da war ich vor einiger Zeit mal wieder im Chat und traf dort auf einen muselmanisch-osmanisch-anatolischen Mitbürger. Es entspann sich eine recht nette Unterhaltung über dit un' dat mit den übrigen Chatteilnehmern. "Muratindahouse" fragte dann mehrfach in gepflegtem Türkdeutsch, ob nicht einer von uns im 40+ Raum eine Tochter hätte mit der er ausgehen könne. Da ich solcherlei Dummerhaftigkeiten nicht unkommentiert lassen kann, schrieb ich, daß ich echte Probleme hätte, wenn meine Tochter mit einem Türkischen Mann ankäme. Daraufhin fing Aliinderhütte an, mich übelst als miesen Nazi, Rassisten, Fascho und Ausländerhasser zu titulieren.Ich sagte ihm, das wenn mein Sohn mit seiner Schwester/Cousine/Tochter ausgehen dürfe - der Bengel sei 16 und bis auf den Iro echt nett - er natürlich jederzeit meine Tochter opulent zum Essen ausführen dürfe und er mir willkommen sei. Hassanausdertonne flippte dann verbal völlig aus und fragte mich ob ich bescheuert sei, SEINE Schwester würde sich nie und nimmer in diesem und im nächsten, sowohl im übernächsten Leben mit einem Nicht-Türken treffen dürfen, geht gar nisch aldär.

Aber ich bin hier der Rassist.

Mittwoch, März 07, 2007

Der Frühling naht

Jau, geht los hier in Hamburch. Untrügliches Zeichen dafür war heute der Hamburger, der bei 12 Grad sein Escort Cabrio offen durch die Strassen bewegte, 2 kleine Kinder in Eskimouniform auf den rückwärtigen Hilfssitzen festgetackert. Was ficht diese Leute an? Ich fahr ja auch gern Cabrio, aber doch nur dann, wenn der Fahrtwind angenehm ist und nicht wenn ich mir den Arsch abfriere.

Samstag, März 03, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XIV

Endlich hab ich ein 3 Liter Auto, sollte jeder haben

2.983 ccm Hubraum

Ich bin so Öko

Montag, Februar 19, 2007

Digge Titten

Was mein Herz in ihren Auslassungen über den Schluckspecht zu erwähnen vergaß war, daß sie einen kapitalen Lachanfall bekam, weil ich ihr aus purem Mitteilungszwang ein in der Musikbox gespeichertes Lied vorspielen musste. Diesen Song hörte ich das erste Mal kurz vor Weihnachten in der Stampe und war komplett paralysiert. Ich dachte wirklich, unterhalb von Tokio Hotel, Detlef D. Soest und Xavier Naidoo könnte nichts mehr kommen; weit gefehlt.

Es gibt einen gewissen DJ Danny, der, Talent-, Stimm- und Notenkenntnisbefreit ein Lied trällert, das da "Sie hat dicke Titten" heisst.

Den künstlerisch äusserst wertvollen Refrain gebe ich hier mal wieder

Sie hat so furchtbar dicke dicke Titten,
dicke Titten die toll wippen,
ich stell mir vor ich fahre Schlitten,
auf ihren dicken Titten

So geht das die üblichen 3 Minuten, in einer Tour. Jagolina wollte das erst gar nicht hören, sie meinte sie glaube mir, daß das echt übelst wäre, aber nach dem Lachanfall musste sie dann eingestehen, das es immer schlimmer kommen kann als man glaubt.

Und sie war wirklich hackedicht...Himmel

Freitag, Februar 16, 2007

Voll und Wollüstig oder so

Unter diesem LINK ist ein hübscher Test was man denn so an Todsünden auf sich laden kann.

Mein Ergebnis:

Sie haben latenten Hang zu Wollust
mit nicht zu vernachlässigender Affinität zu Völlerei

Selbstverständlich können Sie diesen Befund durch
einen 2. Testdurchlauf mit neuen Fragen je nach Wunsch und Bedürfnis ändern oder bestätigen.

Wir empfehlen so oder so eine eingehende
Auseinandersetzung mit ihren Lastern.

Das ist doch mal was

Das Kotelett

Ja, da les ich so alte Nachrichten, also heute mir mitgeteilt aber schon älter und da steht, dass das weichgeklopfte Kotelett schlechthin - Axel Schulz einen Hirnschlag erlitten hat nachdem er das letzte Mal verdroschen wurde - da fragt man sich, wie etwas so verkümmertes einen Schlag kriegen kann. Nun kann er mit der einen Hand keine Faust mehr machen, konnte er auch vorher nicht. Wollen wir uns mal erinnern: S., ein zu gross geratener mexikanischer Nackthund mit Eiernacken und Faschofrisur versuchte sich als Boxer. Er durfte gegen einen Geronten antreten, der seine Gehhilfe am Ring parkte und verlor - zu Unrecht, ist aber egal. Dann boxte er den weissen Büffel oder so, also diesen Südafrikanischen Fettklops - und verlor. Danach kriegte er elendig von Klitschko auf die Fresse und Millionen Millarden Jahre später, nachdem ihm seine Fackelmannmütze operativ von der ausser Dienst gestellten Birne entfernt wurde haut ihn irgendsoein Drittklassiger Prügelheini aus der Unterhose. Zwischendurch redete er immer davon mal Mike Tyson zu schlagen; hätt ich gern gesehen, wie die das Kotelett in der 1. Runde, ungefähr eine 1000.tel Sekunde nach dem Gong bereits in der Mülltüte raustragen; und hielt seine Knubbelfratze in jede japanische Touridigicam.

Zur Veranschaulichung, dies ist ein Boxer:


Und das ist das Kotelett:



Der Unterschied fällt ja nun wirklich jedem auf

Montag, Februar 12, 2007

Was sie über Bio-Obst schon immer wissen wollten...


Ich hatte mal einen Kunden, der Bio-Trocken-Obst vertrieb. Es unterscheidet sich von normalem Obst dadurch, daß es nicht chemisch behandelt wurde, also geschwefelt, mit Pestiziden behandelt und so weiter und so fort. Ich erhielt von Ihm den Auftrag einen ganzen LKW mit Trockenpflaumen nach Wien bringen zu lassen. Beim Empfänger wurde dann festgestellt, daß das Zeug von Schädlingen, in diesem Fall Milben, befallen war.

Der Kunde rief mich also an und sagte, die Ware müsse nach Bremen gebracht, dort nach 4 Tagen wieder abgeholt und erneut nach Wien kutchiert werden. Klar, mach ich, alles bestens. Dann kam der Frachtbrief in dem stand:" Bio-Trockenpflaumen zur Druckentwesung"

Das rief den Forscher in mir auf den Plan und ich rief den Kunden an und fragte was das wohl sei:


Da die Pflaumen ja so Bio sind und man die MIlben nicht mit der chemischen Keule rausholen kann, werden die Früchte in eine Druckkammer gebracht und dort 2-3 Tage einem starken Überdruck ausgesetzt. Langsam steigend. Der Druck wird dann einige Stunden gehalten und dann wird die Kammer blitzschnell geöffnet und innerhalb weniger Sekunden herrscht wieder der normale Druck. Dadurch krepieren die Viecher an der Caisson-Krankheit . Nun haben es Insekten so an sich, daß sie keine schlaffe Haut über den Organen und Blutgefässen haben sondern einen Chitinpanzer. Was passiert also? Die Dinger platzen beim spontanen Druckausgleich auf und sind dann hin. Da es sich, wie gesagt, um BIO Obst handelt, darf die Ware anschliessend auch nicht grossartig gewaschen werden, wäre auch unsinnig, kriegt man nämlich nicht raus.

Ich hab mich genauer erkundigt, es ist tatsächlich so, daß die Pflaumen in der Verkaufsverpackung druckentwest wurden und wir nach 4 Tagen die Paletten einfach wieder aufluden und nach Wien kutschierten - guten Appetit.

Kasimir v. Klöden-Schleck XIII

Zitat eines Ex-Rennfahrers:

Lieber tot als Bronze

Montag, Februar 05, 2007

Was'n Witz

"Witz komm raus, Du bist umzingelt", sagte mein alter Herr immer wenn er irgendwas so gar nicht witzig fand und am liebsten dem Erzähler einen Tritt gegeben hätte.

Genau so geht es mir mit Gunga. Dieser Hansel, Schmierfink trifft es eher, hält sich anscheinend für eine Offenbarung des gezeichneten Humors, bildet Euch da mal auf der Website eine eigene Meinung drüber. Die Buntstiftdiarrhoe dieses Selbsternannten Meister der Witzischkeit ziert alltäglich die letzte Seite der MoPo.
Wieviel die wohl von dem Malautisten dafür kriegen?
Nicht nur, das die Zeichnungen aussehen, als hätte ein Vorschulkind auf nem Bierbricken vor sich hin gekrakelt, auch der Witz an sich erschliesst sich mir nur in Ausnahmefällen. Bestes Beispiel ist die gestrige Ausgabe.

Das Werk des Künstlers trägt den Titel "Triptychon der Sinne"; das ist ja schon mal was, zeigt es doch, daß der Mann Wikipedia benutzen kann um zu wissen, was ein Triptychon ist. Nur, sehen wir uns dann das Bild an: 3 Hunde stehen hintereinander, der Erste flatuliert in die Schnauze des Mittleren welcher wiederum dem Dritten vor die Füsse uriniert. Könnte auch ein Plott für einen Randgruppenporno sein, aber eine Karikatur? Was will uns der pinselschwingende Spassverweigerer damit sagen? Er steht auf Tierexkremente? Ein monumentaler Furz erfreut seine Sinne? Er würde gerne mal mit seiner Frau Wasserspiele ausprobieren? Ich weiss es wieder mal nicht und bitte um Erklärungen

Mittwoch, Januar 31, 2007

Café con aqua mineral con gas

Wandsbek ist ein Traum. Heute morgen wollte ich schwimmen gehen, mach ich so 1 - 2 mal die Woche im Frühschwimmclub,06:30 - 07:30 Uhr. Geweckt hat mich mein Herz mit einer SMS um 07:40 Uhr. Tolle Sache das. Also erstmal wach werden und Flüssigkeit entsorgen. Soweit so gelungen, nur, als ich dann den Wasserhahn aufdrehte blubberte es kurz und vernehmlich und ansonsten kam nur kalte Luft - Wasserrohrbruch. Da fiel mir dann auch auf, daß das Geräusch des sich wiederbefüllenden Spülkastens irgendwie abgängig war. Also keine Dusche. Glücklicherweise habe ich gerade einen Kasten Mineral mit wenig Kohöensäure im Haus - prickeliges Gefühl beim Zähneputzen - empfehle ich jedem.

Ich hörte rumrumoriges im Hausflur und passte meine Vermieterin ab und erfuhr Details über den Wasserohrbruch und das es eine Notversorgungsstelle ein paar Häuser weiter gäbe. Na toll, ich lauf morgens um 08:00 mit meiner Kaffeekanne und ein paar Eimern durch die Strasse, ungeduscht, ungekämmt, in Jogginghose und T-Shirt? Nie nicht. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte mir, das ich damit absolut Over-dressed gewesen wäre, trottete doch gerade die ältere Dame von gegenüber im Morgenmantel mit Schlappen an den Füssen und Waschschüssel bewandet zum öffentlichen HEW-Hahn.

Also noch ne Flasche Wasser aufgemacht, eine 0,7 Liter Flasche ergibt in meiner Kaffeemaschine 8 Tassen, resp. 4 Becher. Und hier jetzt der Tip von Hausfrau zu Hausfrau: Unschönerweise löst Kohlensäure eine gewisse Menge Kalk und andere Ablagerungen in der Maschine, die man dann im Filter bewundern kann.

Aber der Kaffee schmeckt - irgendwie

Dienstag, Januar 30, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XII

Ich hab da was gefunden:

Ich muss dazu sagen, daß ich "Wetten dass"-Verweigerer bin und das nicht kannte. Es gibt dazu auch noch ein tolles


So, und nun bitte ich um Outings, wer diesen Schwachfug zur tollsten Wette gewählt hat und wer sich die DVD kauft/gekauft hat.

Dreiachzich

Es gibt einen neuen Edekamarkt in Wandsbek, naja, so neu ist er nicht, wurde halt umbenannt nachdem die die Spar geschluckt haben. Kürzlich war ich da drin und hab son büschen Tallerkram gekauft, Grünkohl, Kohlwurst, Kasseler, kleine Kartoffeln und ne Pulle Helbings Kümmel, muss ja schwimmen der Kram.

Ich komm an die Kasse und da sitzt eine etwa 55-85 jährige, schwer zu schätzen, ein Gesicht wie ein Basset, nicht so haarig, aber so faltig, so um und bei 20 Kilo Untergewicht und zieht die Dinge über den Scanner. Dabei labert die ununterbrochen und hat einen Tonfall, als ob sie Zeit ihres Lebens Lose auf dem Rummel vertickt hat oder den Autoscooter propagierte

"Morrrrgen gibts Grrrrööööhnkohl, wat?
Jaaaaarrrrr, muss ja aUUUch mal sein!
ssssOOOOO nu hammmm wirrrr ja aaaaallllllesssss
Das machtttt dann sechsundrrrreisssssiiiiigfÜnfUndsIEbzichchch"

Als ich draussen war hatte ich unbändige Lust auf eine Runde Dom

Knöllchen olé

Ich hab mir ein Auto gekauft. Und nun war ich grad unterwegs zum Autohöker meines Vertrauens, um mir eine neue Antenne zu besorgen. Auf der Rückfahrt wurde ich angerufen und bin, in einem Anfall von Vorschriftshörigkeit, auf den Parkstreifen gefahren. Wie ich da also so stehe und mich von einem Chinesen in rudimentätem Englisch voll labern lasse, sehe ich wie eine männliche Politesse - Politucke? Politranse? - sich über den Bürgersteig bewegt. Ich stand ja nun korrekt, sass ausserdem im Auto und Halten war ja erlaubt, also mach ich mir ja keine Sorgen, darum geht es auch nicht.

Der Stadtdiener war etwa 10 Meter von mir entfernt und ging, also er setzte einen Fuss vor den anderen, aber in einer Geschwindigkeit, sowas habt ihr noch nicht gesehen. Für die 10 Meter bis zu meinem Wagen brauchte der 2 (ZWEI) Minuten; nein, es waren keine Schaufenster, keine nackischen Mädels, keine Supersportwagen in der Nähe, er schob sich, den Oberkörper zurückgelehnt in unmässigem Schneckentempo vorwärts.

Ich war so paralysiert, daß ich glatt vergass weiter zu fahren, obwohl der Chinamann schon lange aufgelegt hatte.

Wenn der den ganzen Tag so läuft, schafft er es in einer Schicht geradeso 2 Mal um den Block. Ich könnte nicht mal so langsam stehen wie der ging.

Montag, Januar 15, 2007

Das leuchtet mir ein

Gestern sah ich in den Nachrichten, das der neonationalsozialistische Rechtsanwalt Jürgen Rieger, übrigens 1970 Mitbegründer eines CSU-Freundeskreises (das lässt tief blicken), in Brandenburg ein großes Areal zu erwerben gedenkt um dort ein Schulungszentrum (Umerziehungslager?) zu errichten.

Was viele nicht für möglich gehalten hätten: Brandenburg wehrt sich dagegen und will das Grundstück vielleicht selbst erwerben.

Versteh ich vollkommen, wer holt sich schon freiwillig die Konkurrenz ins eigene Haus?

Sonntag, Januar 14, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XI

Und wieder hat der Wortschöpfer seinem Wahnsinn freien Lauf gelassen und ein neues, gnadenloses Beispiel unerreichter Blödheit kreiert

Sonntag, Dezember 31, 2006

Jahresschlusswort

Allen, die sich die Mühe machen meine Ergüsse
zu konsumieren, wünsche ich einen guten Rutsch ins
Neue Jahr


Möge der Rausch mit Euch sein

Freitag, Dezember 29, 2006

Marketingoverload

In diesem Post berichtete ich von meiner Fahrt nach Straußfurt; hierzu noch eine Sache, die erwähnenswert ist, irgendwie

Auf der Rückfahrt aus dem Westen des Ostens überkam mich ein Bedürfnis, dessen Befriedigung wenig bis gar keinen Aufschub duldete. Ich hielt also an einer Raststätte und suchte die dortige Örtlichkeit auf. Männer kennen das, man stellt sich vor das Urinal und schliesst entspannt halb die Augen, den Blick gesenkt und schaltet ab. Hier jedoch fuhr mir beim ersten mich verlassenden Tropfen der Schreck in die Glieder, schaltete sich doch justament die Beleuchtung der Werbebotschaft auf dem Pissoir mittels Sensor ein und leuchtete mir ins Gesicht


Was dabei einigen übernächtigten Autofahrern so alles daneben gehen kann...
Der Sensor ist NICHT Bewegungssensitiv, denn ich stellte mich einfach mal an ein anderes Urinal, nein er reagiert auf Befüllung - Himmel

Ich muss wirklich fragen, wer wohl dort werben wird. Charmin, "00", Henkel?

Ästhetik pur

Diesen Biker möchte ich Euch nicht vorenthalten. Er saß in meinem Lieblingsrestaurant in Bangkok direkt vor mir und bot diesen unvergesslichen Anblick


Da ich das Recht der Öffentlichkeit auf volle Informationsbereitstellung akzeptiere, habe ich auch noch eine Nahaufnahme des besonders ästhetischen Teiles gemacht

Noch ein paar Impressionen

Da ich nun endlich die Speicherkarte meines Mobiltelefones auslesen konnte, muss ich noch ein paar Dinge nachreichen

Tigerdinge


Weihnachtsbäume in Bangkok waren in diesem Jahr Blau


Meister Propper war auch da

Nachtrag

Zu meinem Post JOBS muss ich dieses Photo noch nachreichen:


Es wurde mir nämlich unterstellt, daß es jawohl unmöglich sei, daß meine Aussage, hinsichtlich der Reinigung der Mietklos mittels Schlauch, der Wahrheit entspräche

Azubiausbildungscenter

So sieht das aus, wenn man Azubis mehr Verantwortung übertragen will:
Die absolut schärfste Filiale der Stadt

Sofa-Kartoffel

Jawohl, das bin ich, oder Denglish halt ein Couch-Potatoe. Nachdem ich ja nach meiner Rückkehr aus Thailand mit etwas schweren Gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, war ich dann heute früh nochmal beim Doc, weil ich bisher noch keinen Termin für den Rund-um-Check erhalten habe, also Belastungs-EKG, Lungenuntersuchung, grosses Blutbild, der ganze Quatsch, wollte ich beim Internisten und Pneumologen machen, aber diese Spezies sind reichlich ausgebucht. Also zum Feld-Wald-Wiesen-Doktor und Rabbatz gemacht. Nun, in gewissen Umfang kann das auch der gute alte Allgemeinmediziner und nach etwa 1 Stunde durfte ich dann rein und mir meine Ohrfeige abholen. Mein BMI ist unterirdisch, mein Lungenvolumen liegt, dank Raucherei und Unsportlichkeit bei gerade mal 5 Litern - als 14 jähriger Leistungsschwimmer hatte ich über 7 Liter - mein Blutdruck geht durch jede Altbaudecke und mein Ruhepuls bei 95 - geht gar nicht sagt Tante Doktor und meint ich müsse mich bewegen, die Raucherei aufgeben und den Alkohol am Besten auch gleich mit.





















Naja, ich hab mir dann im Sportfachgeschäft nebenan gleich mal einen Stepper gekauft, einen guten denke ich und den hier aufgebaut. Danach war ich erstmal durch mit der Schicht. Nachdem ich die 3 Liter Flüssigkeit, die ich beim Aufbau des Gerätes verloren habe von meinem Kopf gewischt hatte, wollte ich das Ding ja ausprobieren. Den Widerstand auf Stufe 5 von 12 gestellt, den Pulsmesser ans Ohr und ab geht er, genau 4 Minuten, da war mein Puls bei der Grenze von 160 Schlägen angelangt und ich pfiff aus dem letzten Loch. Aber ab heute Abend werde ich täglich mindestens 10 Minuten darauf verbringen, oder wie das Handbuch sagt, 250 Stufen ablatschen - am Stück versteht sich - nicht in 10 Intervallen.

Das mit dem Rauchen wird wohl etwas schwieriger

Seid's ihr noch ganz g'scheit? die 2.

Nummer III muss ich ja noch nachreichen

Endlich im Hotel angekommen, Sackgassenlage direkt am Stephansdom, wollte ich dann doch gerne wissen, wo denn die Tiefgarage des 4 **** Hotels sei. Antwort der jungen Dame: Wir haben keine Tiefgarage, aber wir haben einen Parkierungsservice, der holt ihr Auto ab und platziert es in einer Garage,wenn Sie das Fahrzeug brauchen, bringt er es Ihnen."

Frohlockend ob des Services dieses Hotels knallte ich meinen Schlüssel auf die Theke und sagte: "Dann mach mal, bitte". Daraufhinh kam ein:" Da brauch ich Ihre Kreditkarte, das kostet 24,00 Euro pro Tag."

Darin enthalten ist genau EINE Abholung oder EINE Lieferung des Fahrzeuges, genauer, EINE Bewegung. Denn als ich mein Auto mal über den Tag haben wollte, wurden mir prompt 4,50 Euro für die Wiederabholung der Karre von der Karte gesaugt.

Nicht schlecht für ein Hotel, dessen Doppelzimmer 175,00 Euro die Nacht kostet und der 0,02 Flachmann Gordons Gin in der Minibar lächerliche 7,50 Euro, gell?

Ja, die Öschies wissen schon wie man den Piefkes die Kohle aus der Tasche zieht.

NATÜRLICH gab es auch Dinge, die sehr schön, bzw. auch für uns zum ablachen waren, aber darüber hat Jagolina berichtet, die hat nämlich die Photos und ausserdem war bei allem was passierte sie diejenige, die rief: "Erster Blogger ohne Streit."

Kasimir v. Klöden-Schleck X

Wortspiel des Tages, heute als Schlusswort eines Wetterberichtes:

Nächstes Jahr wettern wir weiter

Und das war nicht bei den Privaten

Montag, Dezember 25, 2006

Seid's ihr noch ganz g'scheit?

Ja, es ist mal wieder Weihnachten und mein Herz und ich waren in Wien. Morgens um 6:30 Uhr flogen wir in Hamburg ab, kurz vor 8:00 landeten wir in Wien. Wie es meine Art ist, hatte ich versucht, jedwedes Deutsch-Österreichische Problem auszuschalten und hatte alles von Deutschland aus gebucht und bezahlt; Flug, Hotel, Mietwagen, wäre es gegangen, ich hätte auch noch die Restaurantrechnungen vorab überweisen. Alles egal, kannst machen wie Du willst, es taucht garantiert so ein Schluchtenheini auf und pulverisiert Deine Planung. Uns erwischte es in Form des Mietwagenhansels der Firma Budget am Wiener Flughafen.

Ich hatte durch den Fahrzeugvermieter meines Vertrauens einen Mietwagen reserviert und diesen auch gleich für 4 Tage im Voraus per Kreditkarte bezahlt. Auf dem Wagen-Voucher stand drauf, daß alles, aber auch wirklich alles bezahlt sei: Versicherung, Kaution, das volle Wohlfühlprogramm, selbst Tankdifferenzen seien vorsorglich abgeglichen, Vermieter was willst Du mehr?


Kann ich Euch sagen. Als wir am Schalter ankamen, legte ich fröhlich lächelnd meinen Voucher, Führerschein und Personalausweis auf die Theke und bat um Aushändigung der Schlüssel. Der Hansel schaute missmutig auf, erwiderte mein höfliches "Moin" durch wienerische Ignoranz des Piefkes und liess sich dazu herab, ein kurzes, prägnantes "Kreditkarte?" zu nuscheln. Etwas hilflos legte ich also meine Kreditkarte auf den Tresen, ein kurzer Hanselblick und? "Die nehm wir nicht". Das war alles. Kein weiteres Wort, er wandte sich umgehend seinem Bildschirm zu und würdigte mich keines Blickes mehr. Leicht konsterniert ob dieser Gastfreundschaft fragte ich, was dies denn nun bedeute. "Die Karte akzeptieren wir nicht, ihnen geb ich kein Auto."

Ich bin Ex-Choleriker und Bluthochdruckler, dazu kommt, daß ich seit etlichen Jahren Österreichspediteur bin und eine sehr hohe Antipathie gegen dieses Bergvolk und seine Serviceleistungen entwickelt habe. ABER, ich blieb einigermassen ruhig, holte 3 - 10 mal tief Luft und säuselte in liebreizendstem Ton: "Schauen sie, es ist doch alles bezahlt, wofür brauchen Sie denn da nochmal die Karte?" Antwort: "Ohne Karte geb ich Ihnen kein Auto!" - "Aber ich hab doch die Karte und hier ist die Quittung, das Auto ist für 4 Tage inklusiv allem Er- und Undenklichem bezahlt."

Kurz mal angemerkt: Während dieses Dialogs schaute er mich nicht ein einziges Mal an, sondern stierte stumpf in seinem Bildschirm.

Da war dann der Punkt erreicht, wo ich den Sachverhalt nochmal für mich zusammenfasste und zu begreifen versuchte, daß man in Austria ruhig alles im Voraus buchen kann und es dort keinen Interessiert. Also verlangte ich meine Unterlagen und Dokumente zurück, die hatte er nämlich immer noch vor sich liegen während er mich ignorierte und wahrscheinlich "Piefkes sind doof" in seine Tastatur hackte und wir machten uns vom Acker.

Ein Auto hab ich dann bei einer anderen Firma dann doch noch bekommen, natürlich zu einem weit höheren Preis mit dem ich meine Karte auch noch belasten durfte.

das war Nummer I, Nummer II folgte auf dem Fuss.

Die Autobahn zwischen Wien und Flughafen wird ausgebaut, wie wir da also in Richtung City fahren, knallte uns ein auf der Baustelle hochgewirbelter Kiesel in die Frontscheibe und es zeigte sich umgehend ein nettes kleines Loch in Höhe meiner Augen.

Nummer III kam auch noch, aber dazu später mehr.

Montag, Dezember 18, 2006

Reisenachlese und Abwesenheitsmitteilung

Mittlerweile bin ich seit 1,5 Wochen wieder im Lande der Geizlinge und Spassbefreiten. Zeit, einmal wehmütig zurück zu schauen und Euch an ein paar Nettigkeiten teilhaben zu lassen.

In Thailand, speziell in Bangkok, gibt es tolle Dinge zu sehen:

Beispielsweise diese leckeren Schaben, die gibts da frittiert an jeder Ecke. Aber nur zu empfehlen, wenn man einen Pferdemagen hat oder Fish 'n Chips verträgt.















Auf der Sukhumvit, der, ich glaube längsten Strasse der Welt (einige 100 KM), laufen einem auch schon mal Otti-Fischer-Doubles über den Weg, oder wie in meinem Fall, kacken einem vor die Hufe:

















In Sri Racha, einem Landstrich zwischen Bangkok und Chon Buri, machen die Thais merkwürdige Sachen mit Schweinen und Tigern














Wenn man sich am Strand von Jomtien aufhält, sollte man sich unbedingt mal direkt an den Liegestuhl etwas Seafood bringen lassen.















Aber das ist ja nun erstmal erledigt, Morgen geht es dann mit meinem Herz nach Wien, um den wundervollen Weihnachtsmarkt dort zu geniessen. Zurück dann nach den Festtagen, bis dahin

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Wieder da

Ja, bin wieder da, war ja wech. Zum Entsetzen meiner LAGin musste ich armes Schwein beruflich 2 Wochen in Dubai, Jakarta, Bangkok und Trat verbringen - hatte ich ja gar keine Lust drauf, nä? Hätte ja viel lieber in diesem öden Land bei 9 Grad im Büro gehockt und auf das Öffnen der Weihnachtsmärkte gewartet.

Naja, Dubai war nur ein Tag und den Hype, den die Leute darum machen versteh ich nicht. Von jeder Ecke dieses Wüstenkaffs sieht man den als Hotel getarnten Phallus des Burj-al-Arab. Und wenn ich Typen im Ferrari sehen will, die wie schmierige Luden aussehen, kann ich auch nach Timmendorf fahren.

Von Jakarta hat ich auch nicht viel, gefiel mir aber besser als dieser Grössenwahn.

Nach 4 Tagen dann endlich in Thailand angekommen. War ich dieses Jahr nun bereits das 3. Mal und es gefällt mir immer besser da. Mit der Sprache gehts mittlerweile und ein paar nette Leute kenn ich auch schon.

Allein die ganzen Fickspechte stören etwas, aber was solls, die kann man ignorieren.

Dieses Mal durfte ich nach Trat, ein armseliges Kaff mitten im Dschungel, höchste Malariastufe, direkt an der Kambodschanischen Grenze. Da gabs viel Grün und beim Abendessen machte ich die Bekanntschaft mit gegrillter Baumschlange im Ganzen - schmeckt wie Huhn.

Das in Thailand gerade eine Militärregierung am Machen ist merkt man nicht. Nirgendwo wird geschossen, nicht ein lumpiger Panzer steht in Bangkok auf dem Siamsquare, nur die Polizei ist jetzt nicht mehr ganz so hinter der Kohle der Farangs her weil das Milität die nämlich kontrolliert; nun können sie nicht mehr so beherzt in die Börse greifen. Alles in allem also eine echt lockere Atmosphäre, nicht wie in Afrika wo erst geschossen und dann in den Pass geguckt wird.

Demnächst mal mehr oder weniger.

Montag, November 20, 2006

Singen ist klagwürdig

Da hör ich grad auf NDR2, daß Passagiere eines Fluges vor 2 Jahren nun Klage eingereicht haben.

Und zwar hatte die ehrenwerte altvordere Rentnerin des rauchigsingens, Bonnie Tyler, auf dem Flug dem Kapitän der Maschine ein Ständchen gebracht, da er seinen letzten Flug vor der Pensionierung absolvierte.

Die Klagenden - meines Dafürhaltens ausnahmslos Amerikaner - sagen nun, sie seien durch den Gesang traumatisiert, war ja A'Capella, nä?

Ich hoffe nun darauf, daß dieser Klage stattgegeben wird und die Summe bei MillionenMilliardenBillionen Dollar liegen wird. Denn, da eröffnen sich unglaubliche Möglichkeiten, die bei den Nachgenannten noch viel eher Aussicht auf Erfolg zeigen weil nachvollziehbar

- Grönemeyer (Akutes Betroffenheitstrauma, Weinkrämpfe, Suizidgedanken)
- Xavier Naidoo (Reim-Dich-Ich-Fress-Dich-Trauma, beleidigtes Prinzesschensyndrom)
- Tokio Hotel (Hörsturz, Magengeschwüre, Brechanfälle,spontane Zeugungsunfähigkeit)
- Maffay (Bikerhintern, Leberfleckentzündung, Segeberg-Dauer-Karte)
- PUR (Gutmenschensyndrom, MonChiChi-Image)
Im Falle des unangekündigten Fernsehauftrittes aller Vorgenannten natürlich noch Totalerblindung.

Da werd ich stinkenreich so wie die im Radion rauf- und runtergeduldet werden.

Samstag, November 18, 2006

Tag der Geschmacklosen

Es war mal wieder der 3. Donnerstag im November. Alljährlich an diesem Tag wird der Beaujoulais Primeur vom letzten Jahr in die Discounterläden gestellt.

Jeder Hansel im schwarzen Rollkragenpullover mit Cabriolet geht dabei einer ab, kann er doch den Schnepfen die er abschleppt, darüber eine tolle Geschichte erzählen und auf dicke Hose und Fachwissender machen.

Was für eine Gülle! Einem echten Weingeniesser, ich sage nicht Weinkenner, setzt man den nicht mal in eingekochter Saucenform vor, da würd der speien. Es gibt ein paar opportune Kenner, die sich dem Hype anschliessen, um ihre Fahne in den Wind des Kommerzes zu hängen, aber die zähl ich nicht. Ich habe aus meiner Lehrzeit bei einer kleinen lübschen Spedition noch die Worte eines Kunden in Erinnerung, für den wir die Plörre LKW-weise durch Europa kutschierten; der gute CJT ist in der X-ten Generation Weinimporteur, so seit etwa 1670, und meinte mal, daß die Jauche jährlich schlechter werde aber die Deppen den Dreck saufen als gäbs kein morgen - endlich mal ein Marketing das funktioniert.

Ich für meinen Teil lobe mir da die allweihnachtliche Qualitätsweinoffensive bei Feinkost Albrecht. In den letzten Jahren gabs da immer einen sehr gut trinkbaren Carinena Gran Reserva, dieses Jahr waren gleich 3 High-Lights für mich dabei:

  • Barolo (Echt lecker)
  • St. Emilion Grand Cru (Schmackhaft)
  • Chablis Premier Grand Cru (Sensationell)
Die Geschmacksbewertung bezieht sich auf das Preis-Leistungsverhältnis.

Freitag, November 17, 2006

Kasimir v. Klöden-Schleck IX

Okay ihr Hasis, laut Blogcounter ist das hier die letzte Suchanfrage

"zick nicht rum mach die beine breit"

Wer zum Teufel sucht nach sowas?

Dienstag, November 14, 2006

Japaner haben kleine Dödel

Deshalb denken Japaner auch, sie müssten grosse Meeressäuger essen, damit Ihnen da was wächst. Auf Spiegel.de steht gerade, daß die Söhne Nippons mal wieder zu Forschungszwecken auslaufen. 10 Finnwale und ein paar Hundert Zwergwale stehen auf der Einkaufsliste der Gourmetrestaurants. Verstehen tu ich das nicht. Wal schmeckt nach deren Auskunft tranig und fett und gar nicht wirklich lecker. Aber es macht wohl nen dicken Michel in der Hose. Jedenfalls scheint mir das, gerade bei asiatischen Speisen, allzu oft der Hintergrund zu sein.

Und es müssen auch immer seltene, oder nahe an der finalen Aussterbensgrenze stehende Arten sein. Wenn irgendwo eine Gattung kurz vorm abhimmeln ist und alle Welt sich krumm und buckelig wurschtelt um sie zu erhalten, kommt garantiert aus dem hintersten Asien ein 140 jähriger mit nem 30 cm Prügel und sagt, das allein die zerstampften, getrockneten und mit Sake aufgekochten Testikel dieses Tieres ihm den Prügel beschert haben; und schon fangen 4 Milliarden Asiaten an, sich das Zeug in die Venen zu fixen.

Deren Minderwertigkeitskomplexe möcht ich nicht haben. Und nun erstmal ein leckeres Stück Yak-Hoden damit der Ying wächst

Donnerstag, November 09, 2006

Nu werfen hier alle mit Dingen

Warum bloggst Du?

Macht ja jeder, ich bin Opportunist

Seit wann bloggst Du?

Noch nicht so lange

Selbstportrait

Warum lesen Deine Leser Deinen Blog?

Warum lese ich andere Blogs?

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?

- transsexuelle in niederbayern

- osse nippel

- hornhaut hacke

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

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Sonntag, November 05, 2006

Z-Prominente - nichts ist peinlich genug

Gestern war ich mit meiner Tochter und meinem Herz shoppen. Gleich vorweg, meine Tochter ist ein Engel, wohlerzogen, witzig, stilsicher und weiss sich wirklich zu benehmen - ich bin unglaublich stolz auf sie und auf meine Ex-Frau, die die meiste Erziehungsarbeit leisten muss.

Es stand also gestern das traditionelle Wintershopping an. Neue Schuhe, Pullover, Strumpfhosen, Mütze, was so alles gebraucht wird - meine Kreditkarte brennt, hat sich aber gelohnt.

Eingestellt war ich auf ein quengeliges Gör, das uns den letzten Nerv raubt mit herumgerenne, Fuss aufstampfen, "Ich will aber das da"-Tiraden, was man bei den umhermarodierenden Miteltern halt sieht. Weit gefehlt, ich wurde in positivstem Sinne enttäuscht - siehe oben.

Mein Herz und ich dagegen waren am Rande des Zusammenbruchs, Menschenmassen wälzten sich durch AEZ, war nicht wieder gut zu machen. Doch das allerschlimmste kam erst im Quarree, in der Kinderabteilung Karstadts.

Bürger Lars Dietrich - ein Z-Prominenter aller erster Güte, in einem Satz nur mit Grössen des Showbusiness wie Nadja Abdel Farraq, Bernd Stelter oder diesem Superstar-Heini zu nennen, gab sich die Ehre - oder vielmehr entblödete sich nicht - vor einer Horde Halb- bis Kleinwüchsiger auf einer 2x3 mtr. Bühne zusammen mit einem im Spongebobkostüm steckenden 1-Euro Jobber einen Spongebob Rap zum Besten zu geben. Lausige Musikanlage mit Verzerrungen inklusive.

Mal ehrlich, wie tief kann man sinken? Bisher dachte ich, Dixi-Klo-Fäkalien-Absauger wäre der Bodensatz, aber das schlägt wirklich alles. Anschliessend musste der liebe Bürger noch CD's signieren, wobei diese von den Müttern für 5,00!!! Euro käuflich erworben werden mussten. Alle Blagen wollten natürlich diese CD, um ein gekrickeltes "Spongebob Schwammkopf" von dem Lars zu kriegen, der eigentlich keinem Kind unter 12 überhaupt ein Begriff sein dürfte.

Auch hier stach meine Tochter wieder heraus; nicht nur, daß sie, als sie den Deppen sah, sofort aufs Klo musste, auch nachher hielt sie sich im Hintergrund und verzichtete zu Gunsten einiger, der telemedialen Verblödung zum Opfer gefallener, 15-(!!!!)jähriger Autogrammjäger darauf, sich dort anzustellen.

Ich bin echt stolz wie Oskar.

Donnerstag, November 02, 2006

Kasimir v. Klöden-Schleck VIII

Ein hoch auf alle Hohlbratzen, Blitzbirnen und Sonstige, die uns nachfolgen:

Traumelblette


Die will ich. Die stell ich vor einen Spiegel, und dann redet die mit Ihrer Zwillingsschwester und ich hab meine Ruhe.

Against dem English-German Sprachmix, oder what

DEnglish Sprecher sind mir zuwider. All diese hippen (angesagt, modern, modisch, „ein Muss“) Anglizismen sind doch nur dazu da, die Unfähigkeit zur fehlerfreien Benutzung unserer Sprache zu vertuschen.

Bahnbrechend gerade im Business(Geschäftsleben). Kaum, daß der Hillbilly(Hinterwäldler) aus Neuharlingersiel seine erste Phiole brackigen Nordseewassers ins Ausland vekauft hat, geht's los:

Da wird ein Meeting (Besprechung, Konferenz, Sitzung, (Sport-)
Veranstaltung, Tagung, Treffen, Unterredung, Versammlung, Zusammenkunft) nach dem Anderen einberufen, über die CI (Erscheinungsbild, Unternehmensidentität) getalkt (geredet, konferiert), neue Products (Produkte) vor dem Launch ((Markt-)Einführung, Lancierung (eines Produktes), starten, Stapellauf) per Neue Medien promotet (beworben) , dann gründet man umgehend eine dem Marketing (Vermarktung, Vertrieb | Marktpflege, Vertriebsstrategie) unterstellte Distribution(Verbreitung, Verteilung, Vertrieb)-Abteilung - in den meisten Firmen, dank Unwissenheit über die korrekte Bedeutung, ist das einfach nur der gute, alte Versand. Selbstredend benötigt man dann noch einen vernünftigen Logistics(Lager- und Transportwesen) Provider(Anbieter, Netzanbieter, Versorger) - andere sagen dazu Spediteur - der einem am Besten auch einen Sack voll Value-Added(Mehrwert, Wertschöpfung eines Unter
nehmens) -Services (Dienste) anbietet.

Fein wird es, wenn der Deutsche seine Sprachgewandheit im Ausland demontrieren will. In vielen englischsprachigen Ländern beudetet "Handy" nunmal nicht Mobiltelefon sondern "Hand-Job" ich überlasse es Euch, darüber nach zu denken, was da so alles passieren kann.

Nichtsdestotrotz haben gewisse Begriffe natürlich Ihre Nützlichkeit. Im Internet (verbundene Netzwerke, Netzverbund, Verbund von Netzen) wäre es nahezu unmöglich irgendwelchen Hanseln etwas zu erklären, ohne zu denglischen; Selbiges gilt für die Computer(Rechner)branche allgemein.

Ich für meinen Teil kann mittlerweile nicht mehr umhin dauernd irgendwelchen Leuten, deren Wortstuhlgang ich notgedrungen konsumieren muss, in unnachahmlicher Klugscheißermanier in reinem Deutsch zu antworten oder auch während der Unterhaltung immer die Übersetzung in den Ring zu werfen - nicht alle lieben mich dafür.

Lernen unsere kommenden Pädagogen eigentlich auf den Unis wie sie sich vernünftig unterhalten, oder werden sie den Unterricht mit unsäglichem Sprachkauderwelsch pimpen (aufmotzen), um Aufmerksamkeit zu erhalten?

Mittwoch, November 01, 2006

Ich will ins Saarland

Ja ja, ich weiss, das Saarland ist auch nicht so der Bringer, eingepfercht zwischen Belgien, Luxemburg und Frankreich ist man da ziemlich am Arsch wenn man so wie ich keine Silbe französisch spricht, dann gibts da noch den Oskar, den alten Fickspecht; ABER, schaut Euch mal die regionalen Feiertage an. Die machen nahezu alles mit. Ausser Reformationstag(gestern), und Hlg. 3 Könige sind die bei jedem Ich-mach-Blau-Tag dabei. Nicht wie wir hier im Norden - also Norden, NICHT Nordosten, da leg ich wert drauf.

In Sachsen boykottieren die sogar die Abschaffung des Buß.- und Bettages und machen da auch noch blau, klar, wozu auch arbeiten wenn der gesamte Rest der Republik auf Anordnung unserer Vortänzer das BSP steigert - ie hams ja.

Ich bin ja für die Abschaffung aller regional begangenen Feiertage, mir als Spediteur bringt das nämlich nur Nachteile. Besonders wenn dann einige Länder auch noch ein Feiertagsfahrverbot für LKW durchsetzen. Das bringt so allerlei durcheinander, wenn man, so wie gestern, um von Hamburg nach Wien zu kommen, nicht durch Neufünfland fahren darf, um via Tschechien in Austria einzufallen. Nein, da gurkt man dann bis Passau, an Linz vorbei Richtung Protektoratshauptstadt. Macht einen Umweg von fast 200 KM, ganz zu schweigen von den immensen Mehrkosten bei der Maut. Da rappelts richtig in der Kasse, 60,00 mehr deutsche Wegelagerungsabgabe und fast 90,00 bei den Schluchtenheinies. Ja, das ist wirtschaftlich echt klasse.

Also mit Ausnahme des Reformationstages würd ich alles gleichschalten. Den Reformationstag kann man ausser Acht lassen, weil, ob die 50 Leute da drüben nun arbeiten oder die Linde rauscht macht volkswirtschaftlich den Kohl auch nicht fett.

By the way: Was macht der Ossie am Reformationstag wenn alle anderen arbeiten?
Er probt seine zukünftige Hartz-IV Existenz.

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Dialektiker sind ätzend

Da war ich ja nu grad im Osten. Und was mir da, wie auch in nahezu jedem anderen Bundesland auffällt ist, daß der Wille, sich verständlich auszudrücken, nur wenigen gegeben ist und von noch wenigeren auch realisiert wird.

Wäre ich ein Bayer, und es würde mich jemand fragen, wie er von A nach B kommt, so kann man es wohl als Naturgesetz betrachten, daß ich dem armen Schwein, der natürlich keine Mundart versteht, den Weg haarklein auf bayerisch erkläre, gewürzt mit einigen Regionalausdrücken. In Hamburg sähe das dann so aus:

Touri an den Landungsbrücken: Wie komm ich denn in die Mönckebergstrasse?

Mundartler: Yoh, moin, dat is eenfach. Dor geihst du nu' hier gradut, dor boaben, siehs' 'as? Dor anne Eck, dor beechst na stuerbord und latscht denn berch rupp. Und denn anne Keerch vörbi, jümmers över de Straat, dor kümmt son Hus, ick glööv 'n Värsichrung oder so. Denn lööpst immer de Näs na bissu an son isenboahn büss, dor wedder na Stuerboard und denn glieks nach backboard. Und denn mussu, ick glööv, the veerd oär fieft straat wedder na links und denn büssu doar.

Hier so gelesen mag das ja noch angehen, aber nun stellt Euch vor, so erzählt das einer und Ihr müsst zuhören. Das passiert überall, bloss in Hamburch hab ich das noch nicht erlebt. Logisch hört jeder Fremdling wo ich herkomme, dazu sprech ich zu breit, aber ich werd mich hüten, den auf Missingsch oder Holsteiner Platt voll zu schwafeln.

In südlicheren Gefilden, speziell in Niederbayern und dem Schwabenländle sprechen die kein Hochdeutsch - geht ja gar nicht und die doofen Touris sollen gefälligst erstmal die Sprache lernen bevor sie da hin fahren.

Hab ich übrigens auch in Thailand so erlebt. Da kann die Maus im 7eleven gerademal Guten Tag sagen - hat sie irgendwo aufgeschnappt, schon meint der Bajuware, er könne mit einem gepflegten "Himmiherrgottsakrakruzitürkennoeimolihättgernankondom" seine Bestellung aufgeben. Und wenn das arme Ding ihn dann flehend anschaut und zwischen Einwegfeuerzeug, Kaubonbons und Reiscräckern hin und her hektisiert, zeigt er unwillig auf die Nahkampfsocken unter der Theke und grummelt ein "Oanswilli", worauf hin die Thai dann 3 hinlegt und abwartet was passiert.

Gott sei dank, lebe ich in einer aufgeschlossenen Stadt.

Dienstag, Oktober 24, 2006

Blogcounter, da hab ich dran zu kauen

Mein Herz hat Ihre Suchstatistik veröffentlicht, find ich gut, mach ich auch

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Ihr wollt doch beschissen werden

Eben gerade seh ich hier von meinem heimatlichen Arbeitsplatz aus dem Augenwinkel einen Bericht über betrügerische Umzugsfirmen.

Ein älteres Ehepaar wollte von Bochum nach Düsseldorf ziehen, mit Sack und Pack, ein ganzes Einfamilienhaus. Sie schauten also in die Zeitung und dort inserierte ein Hobbyspediteur Billig-Willig-Geiz-Ist-Geil-Umzüge für kleines Geld.

Also haben die Geronten da angerufen und Ihnen wurde der komplette Umzug für 350,00 Euro angeboten - inkl. LKW und Personal. Schonmal bei einer Autovermietung einen 7,5 Tonner angemietet? Inkl. 500,00 KM liegt der so zwischen 150,00 und 250,00 Euro am Tag.

Was passiert also? Der Pseudospedi kommt, bringt ein paar resozialisierte Schwerverbrecher mit, lädt den Tallerkam in den LKW und so nach etwa 4 Stunden fährt man dann nach Dü'dorf. Vor der Bestimmungsstelle angekommen wird alles brav ausgeladen, bis nur noch die teuren Elektrogeräte auf dem LKW stehen - Waschmaschine, Geschirrspüler, Fernseher, Mutti's Hochleistungsdildo, etc.

Dann kommt der Chef vons Ganze und sagt, es müsse nun noch nachgezahlt werden, so um die 1500,00 Euronen, weil ja der Preis nur für 3 Stunden sei und nun habe man 8 gebraucht. Auf den Hinweis, das ja nie von 3 Stunden die Rede gewesen sei, kriegt man vom Umzugsheini ein fröhlich drohendes: "Haben sie das schriftlich? Wenn nicht, nehmen wir die Sachen auf dem LKW mit und verhökern die." Dumme Gesichter bei Mutti und Vatti Dumpfheimer und das Portemonnaie gezückt. SELBST SCHULD! Kein Mitleid für Euch.

Ich finde es absolut unangebracht, hier nach dem Gesetzgeber zu schreien. Wenn schon, dann sollte man die uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit der Konsumenten erst dann freigeben, wenn diese einen Test hinter sich gebracht haben. Das bei dem o.g. Fall Beschiss der Sinn des Ganzen ist, hätte sogar meine nicht mal 7 Jahre alte Tochter gerochen.

Aber die Gier nach Billig ist hierzulande dermassen groß, daß selbst Erwachsene, der Benutzung ihres Hirns mächtige, sich blind und tumb übers Ohr hauen lassen.

Also mal ein bisschen Aufklärung:

LKW - 7,5 tons mit Hebebühne: ca. 200,00 Euro/Tag + Sprit und Verschleiss
3 Packer + 1 Fahrer jeweils etwa 30,00/Stunde

macht irgendwie bei 3 Stunden Einsatzzeit: 560,00 + Sprit + Verschleiss.
Dazu kommen noch die Kleinigkeiten wie Transportversicherung, Packmaterial, kalkulatorischer Gewinn, macht bei jedem halbwegs seriösen Möbelspediteur so um und bei nen lockeren 1000er. Allerdings würde der dann nicht 3 Stunden veranschlagen, sondern gleich 8, weil er ja nicht bescheissen will, also wäre der Preis mit ein wenig Rabatt wohl bei 1500,00 anzusetzen.

Bei einer solchen Differenz, die sich jeder Vollidiot ausrechnen kann, muss bei dem Billichangebot doch was faul sein, aber nein, euch Geizlingen fällt das nicht auf - also habt den Schaden und den Spott und ich würd euch am liebsten noch wegen vorsätzlicher Dummheit anzeigen, aber das geht ja leider nicht.

Montag, Oktober 23, 2006

Kasimir v. Klöden-Schleck VII

Gleich 2 Werke zeitgenössischer Nichtskönner möchte ich dem geneigten Leser heute näher bringen:



















Das ideale Geschenk zu Weihnachten für Leute, die man nun wirklich überhaupt nicht leiden kann.

Freitag, Oktober 20, 2006

Homer? Da lach ich doch über!

Nein, hier ist nicht Homer Simpson gemeint ihr Blitzbirnen, sondern der alte Grieche.

Es ergab sich, daß ich, um einen sehr guten Kunden zufrieden zu stellen, mir einen Wagen mieten musste, damit in Straussfurt ein grosser Lebensmittelkonzern, welcher Lebensmittel liebt, noch schnell ein wenig Fertigfutter bekommt.

Vom Norden der Republik also auf die A7 Richtung Kassel. Bis zur Abfahrt Lutter war ich guter Dinge. Dann runter von der Wessiebahn und rein in den Harz. Ich musste also von dort aus an Osterode und Seesen vorbei in Richtung Nordhausen um von da aus nach Straussfurt zu kommen. Straussfurt liegt bei Erfurt.

Das allein find ich ja schon toll, Orte im Osten, die nah beieinander liegen, haben oftmals die gleiche Endung. Nordhausen,Sangerhausen,Windehausen, oder die ganzen *-oda ' s.

Dank einer Unmenge von Umleitungen, gesperrter Strassen und mangelnder Beschilderung odyssierte ich also durch den Ostharz und erfuhr mir dabei mannigfaltige Eindrücke aus diesem, mir bisher unbekannten, EU-Nachbarland.

In Thüringen sind einige Tankstellen auch Nachts geöffnet. Wie ich also so gegen 01:30 durch Nordhausen juckel, komme ich an einer Strasse entlang an der gleich 3 Tankstellen einen Nachtservice anboten, vor jeder dieser Tankstellen stand ein aufgemotzter Wolfsburger Kleinwagen, um den eine Horde Hartz-IV-Nachkommen rumlungerte, Musik hörte und sich gemütlich einen ansoff - grandiose Freizeitgestaltung muss ich sagen. Ich musste eigentlich ganz dringend einen Kaffee haben, eine BiFi zwischendurch wär auch gelegen gekommen, aber muss ich mich zwischen desillusionierte Ostbürger begeben, die mir dann meine entgeldete Tätigkeit neiden? Sicherlich nicht. Ausserdem wollte ich den Kontakt zu den Ureinwohner auf ein Minimum begrenzen, wer weiss denn, ob dieser Dialekt nicht ansteckend ist?
Nachdem ich also die Reviere der "Aral-Anarchisten", ihrer Konkurrenten - den "Shell-Säuen" und den "Total-Truppen", oder wie auch immer die Tankengangs da unten sich nennen, verlassen hatte, kam auf den folgenden 70 KM bis Greußen keine einzige lumpige Tanke mehr - na toll.

Endlich bei den Futterliebhabern angekommen, wurde mir von einem gescheiterten Wirtschaftsökologie Studenten, der da den Pförtner machte, lapidar mitgeteilt, daß es ihn einen Scheiss interessiert ob das eine Sonderanlieferung sei, ich habe Termin bis 06.00 Uhr und nu sei es 02.45, da könne ich ja nun 3 Stunden warten. Um 06.05 wurde mir endlich Einlass gewährt und ich durfte an die Rampe, um mein Futter los zu werden.

In Gestalt einer etwa 60-Jährigen Aboriginee erschien die Warenannehmerin und es entspann sich ein sinnfreier Dialog, den ich hier wiedergeben möchte

Osse: Sin das de Sachen von XXX?
Ich: Moin, Joh
Osse: Sin se aus Hambug gekommen?
Ich: Joh
Osse: Sin se damit extra hierher jefahn?
Ich: Joh
Osse: Sin se Hambuga?
Ich: Joh
Osse: Da war ich noch nie, aba Jan Fedder kenn ich, den guck ich imma!
Ich: Ach was, ischa doll

Da hatte sie dann gemerkt, daß ich keinerlei Intention verspürte, den ersten Kontakt mit einer Prä-Ökonomie-Zivilisation herzustellen und machte meine Papiere fertig, auf das ich endlich verschwinden kann.

Der Rückweg gestaltete sich noch schwieriger als der Hinweg. Allein die A38, die aus etwa 75 Teilstücken besteht, welche immer wieder von einer der 150 ausgeschilderten Bundesstrassen unterbrochen wird, die einen im Zick-Zack-Kurs durch den Südharz führen, brachte mich an den Rand des Wahnsinns.

Doch bei meiner Tour durch die etwa 5.000 Gemeinden zwischen Straussfurt und Duderstadt machte ich noch eine bemerkenswerte Entdeckung:

Der obligate Gebrauchtwagenhöker am Ortseingang/-ausgang heisst im Osten wahlweise Vaclav, Pavel oder Iwan und nicht wie hier Ali, Ismail oder Yusuf, ansonsten aber unterscheiden die sich nicht - beide haben Dreieckgirlanden über die Fahrzeuge gespannt, an jedem kleben die Schilder "Schnäppchen / wenig KM / heute erst den Tacho runtergedreht", etc.

Als ich kurz hinter Böseckendorf dann die Demarkationslinie überschritt, machte ich exakt das, was mein Vater anno 1981 bei unserer Rückkehr aus Schwerin tat, als wir die Grenzkontrollstelle Schlutup hinter uns hatten: Ich riss die Arme hoch und schrie "Endlich!!!"