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Freitag, September 21, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XXVi

Geil, gegenüber wird 'ne Wohnung frei

Mittwoch, September 19, 2007

Wochende I - Freitag

Da Herz ja am Freitag damit beschäftigt war Tomatensupp und Rotwein zu vernichten, langweilte ich mich und ging in den Schluckspecht.

Was war das für eine bunte Schar analphabetisierter Vollpfosten, die sich das Resthirn raussoff.

Ich setzte mich still in eine Ecke und bestellte ein Pils. Im hinteren Raum, dem "Spielzimmer", tummelten sich einige Volltrunkene beiderlei Geschlechts und vergewaltigten den Filz des eh schon arg ramponierten Billardtisches. Es spielten dort irgendwie 3 Gruppen á 3 Leuten gleichzeitig gegeneinander.

Das konnte nur schiefgehen und so war es auch. Die beiden Damen der Gruppe kriegten sich extrem in die Wolle und wieder einmal musste ich einsehen, daß mein Schimpf-Wortschatz noch ausbaufähig ist. Irgendwann mischte sich dann LAG 1 in die Diskussion ein, LAG 2 hielt sich einige Zeit raus. Dann jedoch sagte LAG 1 etwas abfälliges über LAGin 2, woraufhin sich LAG 2 genötigt sah, der LAGin 1 folgendes zu sagen:

LAG2: Ey, Du (LAGin1), sach deim' Magger ma'---
Soweit kam er grad noch, da brüllte ihn LAGin1 auch schon an
LAGin1: NENN MEIN' KERL NICH' MAGGER DU ARSCH !!! MAGGER ISN KASTRIERTEN ESEL!!!
(Die Dame hat ein echtes Sprachproblem, hört Sie sich doch an wie Dieter Bohlen nach einem gepflegten Tritt in die Testikel)

Ja, da hat sie mal bei Ankowitsch was aufgeschnappt würd' ich sagen.

Da ging das dann richtig los. Die ganze Sache dauerte so um und bei 20 Minuten in denen sich der Disput dann irgendwann in Luft auflöste und mit einem Bier beigelegt werden sollte.

Es kam also LAG1 an den Tresen und sagte: Giema 6 Biär.
Im Schluckspecht gibt es 6 verschiedene Sorten Bier:

- Warsteiner
- Astra
- Holsten Edel
- Warsteiner warm
- Astra warm
- Holsten Edel warm

Die Kellnerin sagt, in Erinnerung an die letzten Bestellungen: 6 kalte Holsten?

LAG1: ne, 5, ich trink 'n waames Astra, ich bin ja "Gormett" (ja, so hat er's ausgesprochen)

Ein guter Start ins Wochenende für mich.

Mittwoch, August 08, 2007

Herr und Frau Neu, oder warum Vorstellung so wichtig ist

Herz hat mich hier auf eine Idee gebracht. Seit geraumer Zeit habe ich ja da, wo der Reeperbahnkönig wohnte, frische Nachbarlinge.

Die kommen irgendwo aus Neu-EU-Land, woher weiss ich nicht genau, tippe aber mal auf Tschechien, Slowenien oder die Slowakei.

Wie Herz ja bereits sagte, haben die sich mit den Worten:" Wir sind die Neuen." bei mir und Herz vorgestellt.

Ein paar Wochen später, es war immer noch kein Klingelschild angebracht, klingelt der Postbüddel bei mir und sagt: " Ich hab hier ein Paket für XYZ, können Sie das annehmen?"
Ich: XYZ kenn ich nicht. Oben wohnt die Familie Vermieter, darunter Kotzbrocken und neben mir wohnen die Schluckspechte. Neben Kotzbrocken sind Frischlinge, aber die heissen Neu und nicht XYZ."

Montag, März 26, 2007

CHAMPION!!!

Wer will nochmal, wer hat noch nicht.

And the winner is...

WIKINGAER


Am Samstag wurden in der Kneipe um die Ecke die "All alcoholican Schluckspecht Open" veranstaltet. Alles was nach 18 Bier nicht umkippt hatte eine Wildcard, die anderen mussten sich auf die Ränge spielen. Beginn sollte um 17.00 Uhr sein, es waren 12 Teilnehmer gemeldet, der Unkostenbeitrag betrug 12,00 Euro.

Als mein Herz und ich um etwa 16.30 Uhr dort eintrafen, waren nur 4 Kombattanden anwesend. Unter grossem Hallo und Prost wurde uns mitgeteilt, daß XXXX und XXXX sich bereits komplett mit ein bis 3 Kisten Handgranatenbier der Marke Holsten Edel in Nirvana geschossen hatten und wohl nicht mehr erscheinen würden. Nach und nach, so bis etwa 17.30 Uhr torkelten dann meine späteren Opfer auf dem Schlachtfeld ein; darunter tatsächlich auch XXXX und XXXXX, die nach einer einstündigen Rehapause auf der heimatlichen Couch wieder soweit klar waren, daß sie den Weg fanden - erstaunlich finde ich.

Selbstredend orderten alle Anwesenden erst einmal ein Stützbier, ausgenommen Herz und ich; nach nunmehr um und bei 3 Jahren hier in der Gegend trank ich das erste Mal einen Kaffee im Schluckspecht, was bei der Zahnfee, der gerade zuständigen Saftschubse, ungläubiges Erstaunen hervorrief, ja ne, is' klar, ich bin ja einer von denen, der immer gegen 14.00 Uhr die 2. Flasche Korn anbricht.

Der Spielleiter loste sodann die ersten Partien aus, es waren nur 11 anwesend, eine Teilnehmerin hatte abgesagt weil ihr so eine Woche vor Monatsschluss die 12 Euro fehlten. Man setzt ja auch kein hochdotiertes Billardturnier ans letzte Viertel des Monats, wenn die meisten Spieler ihre Hartz IV Bezugszeit in Dekaden und nicht in Monaten rechnen.

Gespielt wurde nach einem schlicht gestrickten Punktemuster, welches ich nicht begriff. Nach der ersten Runde, die dazu diente, 2 Gruppen zu bilden, wollten ja nun alle wissen, wie die weiteren Paarungen aussehen. Der Spielleiter brüllte ein gegurgeltes "RUHE, ich muss das erstmal komplementieren."

XXXX und XXXX schafften es tatsächlich trotz mehrmaligem Nachladen der Hopfenkaltschale (Was ein Wort (Originalzitat)) irgendwie dabei zu bleiben und ihre Spiele zu gewinnen.

Nach etlichen Partien kam dann das, was ich nicht begriff: Im Laufe des Turnieres hatte ich 3 Spiele gewonnen und keines verloren. Mein Herz war auch bis zum Schluss dabei mit 2 gewonnenen und einem verlorenen Spiel, gleiches galt für 2 weitere Teilnehmer. Also waren die 4 Besten noch irgendwie dabei. Da macht es doch Sinn, hier zu sagen, ich spiele um den ersten Platz mit dem Gewinner des anderen Spieles und die beiden Verlierer daddeln den 3 Platz aus. HA! Weit gefehlt, ich wurde nach nur 3 Spielen zum Sieger erklärt und mein Herz und die beiden anderen mussten den 2. und 3. Platz unter sich ausspielen - kapier ich nicht, muss ich auch nicht glaub ich. Da ja 3 übrig waren wurde per Los entschieden, wer gegen den Gewinner spielen musste, somit war derjeneige automatisch mindestens 3. - Alles klar bis jetzt? Könnt ihr mir folgen? Seid ihr hinter mir? - Ich nicht mehr.

Egal, es kam dann zur Siegerehrung und mein Herz erhielt den Pokal für den 3. Platz - absolut verdient übrigens und ich den etwa 0,1 mm Höheren für den 1. Platz. Dann gabs noch eine Tombola bei der Shots, Biere und 2 TK-Enten aus der Ostpolnischen Masthölle verlost wurden. Herzes 1. Gegner verschlief dieses Highlight des Abends auf der Bank im Schankraum.


Nächstes Mal mach ich wieder mit, ich will Pokale

Mittwoch, März 14, 2007

Frühlingsgefühle in Wandsbek

Nachdem ja im Herbst hier Alaaf war, werden nun die seinerzeit angerichteten Flurschäden repariert und massiv dem Gott des Humus und der Blumenzwiebel geopfert. Heute morgen, gegen "30-Minuten-vorm-wach-werden", wurde ich sanft durch das Stöhnen einer Motorsäge geweckt, die etwa 20 Meter die Strasse runter innigst mit einem Baum kopulierte; muss ich erwähnen wer zuerst kam?

Das bereits bekannte Blumensetzunternehmen war natürlich wieder am Start, diesmal jedoch, so scheint es, mit ein paar Azubis. Die armen Würstchen, die hier hoffnungsvoll ihrer Zukunft als dem Arbeitsmarkt zur Verfügung Stehender entgegen sehen, werden von den Mutterbodengesellen derart übelst verhohnepiepelt, macht keinen Spass. Garantiert müssen die die Ausgleichsgewichte für die Wasserwaage und ähnliches holen.

Obwohl, einige Gags sind nicht so schlecht:

Eben gerade seh ich auf der anderen Seite einen etwa 14 Jährigen mit nem etwa 2 Meter langen Stecken die Büsche malträtieren, da kommt ein Passant, ein Schaulaustiger, vorbei - Mitte 50 denk ich mal - und fragt den Buschpiekser was er da mache. Der arme Bub antwortet, ich soll die Eichhörnchen verjagen, weil der Meister keinen Bock hat in deren Kot zu treten.
Ist ja auch ein echter Haufen den so ein Muckel machen kann...versteh ich vollkommen. NaJa, ich denke, das wird hier noch ein paar Wiederholungen geben, ich berichte dann.

Freitag, Oktober 13, 2006

Der Herbst ist da

Schon gemerkt? Der Herbst ist da. Nicht nur, daß nun Unmengen von Tageslichtfahrern unterwegs sind; nein, hier in meinem Weiher schmerzbefreiter Vollhorste geht nun die Gartenarbeit erst so richtig los.

Da sich hier der gehobene Mittelstand tummelt, wird das nicht in Eigenregie gemacht, sondern es wird in nachbarschaftlicher Geiz-ist-geil-Art ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen beauftragt, die umliegenden Bäume zu beschneiden, den Rasen nochmal zu mähen und winterhartes Gehölz zu pflanzen. Natürlich ist auch der Schreddermeister wieder voll am Machen und das seit 07.30 Uhr. Die Grünzeugfachsimpel waren schon um 07.00 Uhr hier.

Das Unternehmen ist sehr professionell, es werkeln und wurschteln gleich 3 Teams an 3 Gärten über die Strasse verteilt. Wenn nun also Team A eine Schaufel braucht, die gerade Team C vergewaltigt, wird quer durch meine Gasse gebrüllt, gespickt mit allerlei Fäkalausdrücken ("Ey Manni Du Arsch, bring ma' die Scheissschaufel her und vergiss die bepisste Hacke nich!!!"), was eine entsprechende Antwort nötig macht ("Boah, Pedäär, nenn mich nich Arsch Du Sackgesicht, hol Dir Dein bekacktes Dreckszeug gefälligst selber Du faule Sau!!!")

Untermalt wird diese Zurschaustellung gepflegter Handwerkerunterhaltung vom Dröhnen der Heckenscheren, dem dumpfen Bass einer Motorsäge die kreischend in den letzten Kirschbaum fräst und dem in hohem C vorgetragenen Wimmern des Billigbaumarktschredders beim Schreddermeister.

Ausserdem hühnert Rocky wieder vor meiner Terasse rum und hat gerade, nach einem dezenten Hinweis meinerseits bemerkt, das ein Stapel Pflanzkübel etwa 2 cm höher steht als die übrigen 20 - natürlich einer direkt in der Mitte - hehehe.

Überhaupt meine Terasse, meine Befürchtungen hinsichtlich des Ruinentourismus scheinen sich zu bewahrheiten; Leute, die hier durch die Strasse gehen, bleiben stehen und diskutieren miteinander, wie man die Mauer anders hätte machen können, das ja die eine (meine) Terasse 1 Stapel Pflanzkübel breiter ist, wie man das dann hinterher begrünen könnte und so weiter und so weiter. Diese miesen Passanten, diese Schaulustigen.

Freitag, Juli 14, 2006

Handwerker 2

Nun soll man nicht glauben, daß damit die Arbeit wirklich beginnt - nie nicht!
Nach der erfolgreichen, pro Hintern etwa 15 Minuten dauernden (Bild am Mann, versteht sich), Stuhlentleerung wird anschliessend noch über das Tittenbildchen in der Bild geredet, was gewöhnlich zu einer erstaunlich detailreichen, manchmal gar philosophischen Reflektion über externe weibliche Geschlechtsmerkmale oberhalb des Nabels führt.

Nun noch kurz der Tagesablauf

  1. Frühstück / 07:30-08:00
  2. Rumlabern / 08.00 - 08:30
  3. Kacken / 08:30 - 09:00 (jeder ne Viertelstunde, gell?)
  4. Tittendiskutieren / 09:00 - 11:30
  5. Geländer anmalen / 11:30 - 11:40
  6. Hansa Pils wegschlucken und rauchen / 11:40 - 12:30
  7. Mittach / 12:30 - 15:00
  8. Regenfallrohr wechseln / 15:00 - 15:05
  9. Auf der Terasse abhängen und über Weiber, Titten, Frauen, Brüste, Uschis, Hupen, Ischen, Ohren, Pussies, Glocken reden / 15:05 - 16:00
  10. 16:01 Feierabend
Dazu sei angemerkt, daß mein Neben-mit-Wohner für die Dauer der hochqualifizierten und mit extremster Sorgfalt und Akribie durchgeführten Renovierungsarbeiten im Urlaub ist.

Handwerker 1


Mein Nachbar nebenan - also nicht Kotzbrocken oder der Schreddermeister - lässt sein Haus von aussen renovieren. Hierzu rückten also 2 Prachtexemplare der dt. Handwerkerzunft mit ihrem - na?

GENAU!

MOBILKLO

an. Die Beiden sind noch jung, aber schon sehr erfahren, was das öffnen von Bierbuddeln mit wahlweise



  • Maurerkelle
  • Spachtel
  • Pinsel
  • Feuerzeug
  • Kellergeländer
  • Gartenschirm des Kunden
  • Vorderzähne eines domestizierten Eichhörnchens
oder was auch immer zu finden ist, angeht.

Allmorgendliches Ritual um 07.30 Uhr

Auspacken der Standardmahlzeit
  1. Mett-/Frikadellensemmel
  2. Buddel Hansapils
  3. Bild Zeitung
Gemütlichmachen auf der Terasse des Kunden

Abschwätzen über die Dinge, die in der Welt so passieren
  1. Wen hat Otti Fischer gepoppt
  2. Warum hat Zidane den Italiener nicht in die Fresse gehauen
  3. Wieviel Stullen gabs gestern Abend als Beilage zum abendlichen Kasten Hansa Pils
Kacken

Montag, Juli 03, 2006

Gartengeräte

Mein Nachbarim Haus gegenüber hat sich einen elektrischen Gartenschredder gekauft. Das Ding steht auf 3 Stahlfüssen, hat einen Trichter oben drauf und darunter ein Mahlwerk. Nun sei angemerkt, das die Gärten hier nicht so gross sind, als daß man beispielsweise einen Dieselrasenmäher zum draufsitzen bräuchte, eher Normalgrösse hat die heimische Naherholungsbutze hier in der Gegend. Aber der Mann schafft es, seit heute morgen 08.30 ununterbrochen zu schreddern, nur was? Und es ist nicht erst seit heute, er hat die kleine Hobbyleichenentsorgungsmaschine ja schon ein paar Wochen und seitdem schreddert er was der Stromzähler hergibt - ich frag mich was? Wenn er damit wirklich Baumabschnitte verarbeiten würde, wäre Kanada bereits versteppt, löst er seine Frau auf? Entsorgt er freilaufende Katzen und Hunde? Klaut er Italienflaggen von fehlgeleiteten WM-Fans ? Ich weiss es nicht, aber das Gedröhne geht mir auf den Sack.