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Freitag, Februar 20, 2009

Jawoll Herr KaLeu !!!

Im Rahmen meiner geistigen Neuorientierung und damit einhergehenden Veränderungen meiner Freizeitgestaltung und auch weil ich so fit wie Otti Fischer mit Gehbehinderung bin, habe ich mir angewöhnt 1x die Woche schwimmen zu gehen. Ich versuche so zwischen 50 und 60 Bahnen zu ziehen und anschliessend würgend, röchelnd, übergebend in der Dusche am Boden zu phlegmatisieren und langsam und qualvoll zu sterben.

Um ehrlich zu sein, das mache ich zur Zeit 2x, denn 60 Bahnen am Stück schaff ich noch nicht.

Ist aber nicht das Thema; ward Ihr schon einmal in einer öffentlichen Schwimmhalle unter der Woche? Ungeahnt was sich da tummelt. Zum einen ist es bereits um 15:30 Uhr brechend voll, Hausfrauen, Rentner, Behinderte, Hartz IVer und was weiss ich nicht noch alles.

Aber am schlimmsten sind die Mittfünfziger Hausfrauen. Allesamt mit einer KF 46/56 oder so ausgestattet, also einem BMI jenseits von Jumbo Schreiner, ziehen sie, gleich einem Konvoi anno '44 auf dem Atlantik, wahlweise in Kiellinie oder seit-an-seit, mal geraden Kurses oder auch gern Zick-Zack, bei Annäherung eines anderes Schwimmers ebenso in plötzlicher panikartiger Auflösung, ihre Bahnen. Dabei schieben sie eine Bugwelle vor sich her, bei der jeder US-Flugzeugträgerverband blass vor Neid wird. Kinder, die in diese Welle geraten, werden regelmässig vom Schwimmbadmeister am Beckenrand wiederbelebt.

Diese Dickschiffe, Riesentanker oder wie sie auch heißen: Very Large Crude Carriers (VLCC)
sind gnadenlos in ihrer Plantscherei; Bruttoregistertonnen bedingt, abhängig auch von der beim Brustschwimmen herunterhängenden Zusatzgewichte, haben diese Wuchtbrummen einen immens langen Bremsweg und eine noch grössere Verzögerungszeit bei Wende- und Ausweichmanövern. So mancher arme nette Opi wurde schon unfreiwillig überrollt und musste den schartigen Kiel über seinen Rücken schorfen fühlen.

Die sind auch der Hauptgrund, dass ich eher selten in der gewünschten Zeit im Duschraum meine Gedärme auskotzen kann , muss ich doch ständig Wahrschau halten um noch die Kurve zu kriegen.

In diesem Sinne

Rohr eins los !!!

Montag, August 25, 2008

Witzfigur helau !

Ich war gestern, nachdem ich formidable Tapas in rauen Mengen genossen habe, zwecks Tabakwarenbeschaffung, noch kurz im Schluckspecht.

Wer sass da wohl in der Ecke? Genau, Witzfigur Robbie in voller Umnebelung.

Nachdem ich Rocky's Tochter begrüsst hatte, murmelte Robbie etwas in den nicht vorhandenen Bart, die von mir verursachte Zahnlücke trug auch nicht zum besseren Verständnis bei, so daß ich nichts verstand.

Katia, als direkte Sitznachbarin des Robbie aber schon.


Was nun folgte war äusserst Sehenswert:

Er brummelte also offensichtlich einen Kommentar zu meinem Erscheinen und der begrüssung eben jener durchaus attraktiven Mittdreissigerin. Daraufhin machte Katia das HB-Männchen und brüllte ihn an:

WAS HAST DU GESAGT?? WAS MACHT DER SPACKEN DA MIT DER DUMMEN ZIGEUNERNUTTE !?!?!?!

Und Zack-die-Bohne hatte er einen ungeheuren Schwinger mitten in die Fresse gekriegt.

Wie sich herausstellte, hatte die durchaus ansehnliche Zigeunerin, sehr zierlich und feingliedrig, ihn vor etwa 3 Monaten K.O. geschlagen.

Bleibt noch zu erwähnen, daß der, um zum Schluckspecht zu kommen, etwa 20-25 KM Anfahrtweg hat. So ein Aufwand, nur um einen aufs Maul zu kriegen.

Sonntag, Juli 20, 2008

Auf die Fresse, Chefchen

Jajaja, lang ist es her, dass ich mich meldete, aber dies hier scheint mir doch Mitteilungswürdig.

Nachdem ja alljährlich der Wandsbeker Überbevölkerung auf effiziente wie auch kreative Weise Einhalt geboten wird, hab ich noch was für alle gefrusteten Lohnempfänger und Wasserträger gefunden:

Montag, April 14, 2008

Don't call it Nahrung

Kennt ihr die Werbung? Ich hab den Link mal hier:

Toastie

Nun war ich grad beim Edekamann meines Vertrauens und dort wurde dies Produkt von so 'ner armen Studienase propagiert. Da ich ohnehin schon den Entschluss gefasst hatte, das Zeug zu probieren, ergab sich ja die wundervolle Gelegenheit, dies ohne Investition zu tun.

Also stellte ich mich hinter eine junge Frau die auf ein Stück Don-t-call-it-Schnitzel wartete und liess schonmal olfaktorisch die ersten Eindrücke auf mich wirken. Ja, gut, roch nicht schlecht was da aus dem Toaster stieg, nach brutzeliger Panade und einigen undefinierbaren aber aus der Fastfood Küche bekannten Dingen. Der Propagandist teilte den Fleischtoast in mundgerechte Häppchen und reichte dem Mädchen vor mir einen Zahnstocher und sie schaute es sich an, schnüffelte, steckte es sich in den Mund, kaute ein oder zweimal, wurde spontan unter Auslassung von rot gleich fahlgrün im Gesicht, schnappte sich eine Serviette und spuckte den Klumpen aus. Mit bösem Blick verliess sie den Studie und rauschte davon.

Na, von sowas lass' ich mich nicht abhalten, ich bin hart im Nehmen also liess ich mir auch ein Spiesschen geben.

Leute, echt, das ist nur was für ganz Hartgesottene die sich tagtäglich in der Junkfoodhölle suhlen und auch wirklich jeden Dreck fressen, hauptsache sie müssen nicht kochen. Die Konsistenz liegt irgendwo zwischen verbranntem Toast und matschiger Banane. Den Geschmack zu beschreiben ist schwierig, aber Soylent Green kann nicht schlimmer sein. Es ist ein Feuerwerk an Geschmacksverstärkern, Salz und schrammeligem Industriepanat, so oder ähnlich müssen 4 Wochen lang benutzte Sportsocken schmecken, unglaublich.

Der Vergifter Verteiler sah mein Gesicht, ich denke ich bin doch recht bleich geworden und stammelte mich voll, ich solle es doch mal mit Zitrone darüber probieren, oder Remoulade, oder oder oder.

Ich war kurz davor, mir über meine weitere Lebensplanung keine Gedanken mehr machen zu müssen. Für Mord gibts schliesslich lebenslänglich.

Mittwoch, September 19, 2007

Wochende I - Freitag

Da Herz ja am Freitag damit beschäftigt war Tomatensupp und Rotwein zu vernichten, langweilte ich mich und ging in den Schluckspecht.

Was war das für eine bunte Schar analphabetisierter Vollpfosten, die sich das Resthirn raussoff.

Ich setzte mich still in eine Ecke und bestellte ein Pils. Im hinteren Raum, dem "Spielzimmer", tummelten sich einige Volltrunkene beiderlei Geschlechts und vergewaltigten den Filz des eh schon arg ramponierten Billardtisches. Es spielten dort irgendwie 3 Gruppen á 3 Leuten gleichzeitig gegeneinander.

Das konnte nur schiefgehen und so war es auch. Die beiden Damen der Gruppe kriegten sich extrem in die Wolle und wieder einmal musste ich einsehen, daß mein Schimpf-Wortschatz noch ausbaufähig ist. Irgendwann mischte sich dann LAG 1 in die Diskussion ein, LAG 2 hielt sich einige Zeit raus. Dann jedoch sagte LAG 1 etwas abfälliges über LAGin 2, woraufhin sich LAG 2 genötigt sah, der LAGin 1 folgendes zu sagen:

LAG2: Ey, Du (LAGin1), sach deim' Magger ma'---
Soweit kam er grad noch, da brüllte ihn LAGin1 auch schon an
LAGin1: NENN MEIN' KERL NICH' MAGGER DU ARSCH !!! MAGGER ISN KASTRIERTEN ESEL!!!
(Die Dame hat ein echtes Sprachproblem, hört Sie sich doch an wie Dieter Bohlen nach einem gepflegten Tritt in die Testikel)

Ja, da hat sie mal bei Ankowitsch was aufgeschnappt würd' ich sagen.

Da ging das dann richtig los. Die ganze Sache dauerte so um und bei 20 Minuten in denen sich der Disput dann irgendwann in Luft auflöste und mit einem Bier beigelegt werden sollte.

Es kam also LAG1 an den Tresen und sagte: Giema 6 Biär.
Im Schluckspecht gibt es 6 verschiedene Sorten Bier:

- Warsteiner
- Astra
- Holsten Edel
- Warsteiner warm
- Astra warm
- Holsten Edel warm

Die Kellnerin sagt, in Erinnerung an die letzten Bestellungen: 6 kalte Holsten?

LAG1: ne, 5, ich trink 'n waames Astra, ich bin ja "Gormett" (ja, so hat er's ausgesprochen)

Ein guter Start ins Wochenende für mich.

Mittwoch, August 08, 2007

Postbüddel

Ich hab ja mein Büro hier in der Wohnung. Wie es sich ja nun ergibt, bin also immer hier. Ich wohne Parterre und sämtliche Dienstboten Paketzusteller haben das verinnerlicht und klingeln tagsüber bei mir. Somit bin ich die offizielle Paketannahmestelle für jeden Scheiss der in dieses Haus geliefert wird; macht mir auch nichts aus.

Nur, Samstagsmorgens bin ich dann mal weg, während im Haus mindestens 2 Parteien anwesend sind. Kommt nun eine Sendung für mich, glaubt mal ja nicht, die Paketpenner Kurierdienstler würden das bei den Nachbarn abgeben, NEIN, ich finde eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten und darf dann am Montag zur Post latschen oder der 2. Anlieferung harren.

Nicht weil meine Nachbarn es nicht annehmen, sondern weil diese faulen Säcke armen unter Zeitdruck stehenden Lenkradfacharbeiter nicht in den 2. Stock laufen wollen.

Dienstag, Mai 29, 2007

Kasimir v. Klöden-Schleck XXI

Jeder nur einen Wandsbeker


Zickzacklaufen ist erlaubt,
Nicht-Wandsbeker dürfen sich wehren.

Dienstag, März 27, 2007

Ich bin ein Mann

Jaja, biologisch sowieso, darum geht es auch nicht; ich bin da eher untypisch männlich was meine Freiteitgestaltung angeht. Fussball interessiert mich nur am Rande, Samstags Auto waschen find ich doof, ein guter Wein ist mir lieber als ne Buddel Pils, ein Buch spannender als die Glotze, für Formel-1 steh ich im Leben nicht um 04.00 Uhr auf wenns in Australien passiert.

Aber nun hat es mich erwischt

Nachdem ich mir ja mein Öko-Auto zugelegt habe und ich für mich den Frühlinganfang verifizierte, war es nun an der Zeit, den Winterreifen ade zu sagen und meinem Auto die Sommerpuschen anzuziehen. Also ab zum grossen Autoteile Händler mit den 3 Buchstaben.

Termin um 12.15 Uhr, eingetroffen um 11.55 Uhr, endlich an der Reihe um mitzuteilen, daß ich da sei: 12.20 Uhr - dummer Spruch der Schalterschlampe: "Bisschen spät dran, nä?"

Egal, auch das ist nicht der Kern. Weshalb ich ein Mann bin?

Wart ihr schon mal in so einem Autozubehörladen? Der Geruch nach neuen Reifen, Felgenreiniger, Batteriesäure und Endschalldämpferstahl?

ENDGEIL, man will sofort was kaufen, sich einen Fuchsschwanz ans Auto tackern, dem "Opel-OB Team" Schnelsen-Nord (Denn in der Regel sind wir voll) beitreten, einen wagenbreiten ALPINE Aufkleber auf die Heckscheibe pappen, sich ne Spiegelsonnenbrille ins Gesicht drücken und bei Sonnenschein mit 140 Dezibel UftaUfta Mucke hören, den Arm aus dem Fenster stecken und seine Tür streicheln.

Das ist mir gerade passiert, gut, ich hab nichts gekauft ausser den Reifen und nichts bekommen ausser dem guten Rat demnächst mal meine Bremsbeläge erneuern zu lassen, aber dieses Gefühl...hach!

Montag, März 26, 2007

CHAMPION!!!

Wer will nochmal, wer hat noch nicht.

And the winner is...

WIKINGAER


Am Samstag wurden in der Kneipe um die Ecke die "All alcoholican Schluckspecht Open" veranstaltet. Alles was nach 18 Bier nicht umkippt hatte eine Wildcard, die anderen mussten sich auf die Ränge spielen. Beginn sollte um 17.00 Uhr sein, es waren 12 Teilnehmer gemeldet, der Unkostenbeitrag betrug 12,00 Euro.

Als mein Herz und ich um etwa 16.30 Uhr dort eintrafen, waren nur 4 Kombattanden anwesend. Unter grossem Hallo und Prost wurde uns mitgeteilt, daß XXXX und XXXX sich bereits komplett mit ein bis 3 Kisten Handgranatenbier der Marke Holsten Edel in Nirvana geschossen hatten und wohl nicht mehr erscheinen würden. Nach und nach, so bis etwa 17.30 Uhr torkelten dann meine späteren Opfer auf dem Schlachtfeld ein; darunter tatsächlich auch XXXX und XXXXX, die nach einer einstündigen Rehapause auf der heimatlichen Couch wieder soweit klar waren, daß sie den Weg fanden - erstaunlich finde ich.

Selbstredend orderten alle Anwesenden erst einmal ein Stützbier, ausgenommen Herz und ich; nach nunmehr um und bei 3 Jahren hier in der Gegend trank ich das erste Mal einen Kaffee im Schluckspecht, was bei der Zahnfee, der gerade zuständigen Saftschubse, ungläubiges Erstaunen hervorrief, ja ne, is' klar, ich bin ja einer von denen, der immer gegen 14.00 Uhr die 2. Flasche Korn anbricht.

Der Spielleiter loste sodann die ersten Partien aus, es waren nur 11 anwesend, eine Teilnehmerin hatte abgesagt weil ihr so eine Woche vor Monatsschluss die 12 Euro fehlten. Man setzt ja auch kein hochdotiertes Billardturnier ans letzte Viertel des Monats, wenn die meisten Spieler ihre Hartz IV Bezugszeit in Dekaden und nicht in Monaten rechnen.

Gespielt wurde nach einem schlicht gestrickten Punktemuster, welches ich nicht begriff. Nach der ersten Runde, die dazu diente, 2 Gruppen zu bilden, wollten ja nun alle wissen, wie die weiteren Paarungen aussehen. Der Spielleiter brüllte ein gegurgeltes "RUHE, ich muss das erstmal komplementieren."

XXXX und XXXX schafften es tatsächlich trotz mehrmaligem Nachladen der Hopfenkaltschale (Was ein Wort (Originalzitat)) irgendwie dabei zu bleiben und ihre Spiele zu gewinnen.

Nach etlichen Partien kam dann das, was ich nicht begriff: Im Laufe des Turnieres hatte ich 3 Spiele gewonnen und keines verloren. Mein Herz war auch bis zum Schluss dabei mit 2 gewonnenen und einem verlorenen Spiel, gleiches galt für 2 weitere Teilnehmer. Also waren die 4 Besten noch irgendwie dabei. Da macht es doch Sinn, hier zu sagen, ich spiele um den ersten Platz mit dem Gewinner des anderen Spieles und die beiden Verlierer daddeln den 3 Platz aus. HA! Weit gefehlt, ich wurde nach nur 3 Spielen zum Sieger erklärt und mein Herz und die beiden anderen mussten den 2. und 3. Platz unter sich ausspielen - kapier ich nicht, muss ich auch nicht glaub ich. Da ja 3 übrig waren wurde per Los entschieden, wer gegen den Gewinner spielen musste, somit war derjeneige automatisch mindestens 3. - Alles klar bis jetzt? Könnt ihr mir folgen? Seid ihr hinter mir? - Ich nicht mehr.

Egal, es kam dann zur Siegerehrung und mein Herz erhielt den Pokal für den 3. Platz - absolut verdient übrigens und ich den etwa 0,1 mm Höheren für den 1. Platz. Dann gabs noch eine Tombola bei der Shots, Biere und 2 TK-Enten aus der Ostpolnischen Masthölle verlost wurden. Herzes 1. Gegner verschlief dieses Highlight des Abends auf der Bank im Schankraum.


Nächstes Mal mach ich wieder mit, ich will Pokale

Mittwoch, März 14, 2007

Frühlingsgefühle in Wandsbek

Nachdem ja im Herbst hier Alaaf war, werden nun die seinerzeit angerichteten Flurschäden repariert und massiv dem Gott des Humus und der Blumenzwiebel geopfert. Heute morgen, gegen "30-Minuten-vorm-wach-werden", wurde ich sanft durch das Stöhnen einer Motorsäge geweckt, die etwa 20 Meter die Strasse runter innigst mit einem Baum kopulierte; muss ich erwähnen wer zuerst kam?

Das bereits bekannte Blumensetzunternehmen war natürlich wieder am Start, diesmal jedoch, so scheint es, mit ein paar Azubis. Die armen Würstchen, die hier hoffnungsvoll ihrer Zukunft als dem Arbeitsmarkt zur Verfügung Stehender entgegen sehen, werden von den Mutterbodengesellen derart übelst verhohnepiepelt, macht keinen Spass. Garantiert müssen die die Ausgleichsgewichte für die Wasserwaage und ähnliches holen.

Obwohl, einige Gags sind nicht so schlecht:

Eben gerade seh ich auf der anderen Seite einen etwa 14 Jährigen mit nem etwa 2 Meter langen Stecken die Büsche malträtieren, da kommt ein Passant, ein Schaulaustiger, vorbei - Mitte 50 denk ich mal - und fragt den Buschpiekser was er da mache. Der arme Bub antwortet, ich soll die Eichhörnchen verjagen, weil der Meister keinen Bock hat in deren Kot zu treten.
Ist ja auch ein echter Haufen den so ein Muckel machen kann...versteh ich vollkommen. NaJa, ich denke, das wird hier noch ein paar Wiederholungen geben, ich berichte dann.

Montag, Februar 19, 2007

Digge Titten

Was mein Herz in ihren Auslassungen über den Schluckspecht zu erwähnen vergaß war, daß sie einen kapitalen Lachanfall bekam, weil ich ihr aus purem Mitteilungszwang ein in der Musikbox gespeichertes Lied vorspielen musste. Diesen Song hörte ich das erste Mal kurz vor Weihnachten in der Stampe und war komplett paralysiert. Ich dachte wirklich, unterhalb von Tokio Hotel, Detlef D. Soest und Xavier Naidoo könnte nichts mehr kommen; weit gefehlt.

Es gibt einen gewissen DJ Danny, der, Talent-, Stimm- und Notenkenntnisbefreit ein Lied trällert, das da "Sie hat dicke Titten" heisst.

Den künstlerisch äusserst wertvollen Refrain gebe ich hier mal wieder

Sie hat so furchtbar dicke dicke Titten,
dicke Titten die toll wippen,
ich stell mir vor ich fahre Schlitten,
auf ihren dicken Titten

So geht das die üblichen 3 Minuten, in einer Tour. Jagolina wollte das erst gar nicht hören, sie meinte sie glaube mir, daß das echt übelst wäre, aber nach dem Lachanfall musste sie dann eingestehen, das es immer schlimmer kommen kann als man glaubt.

Und sie war wirklich hackedicht...Himmel

Mittwoch, Januar 31, 2007

Café con aqua mineral con gas

Wandsbek ist ein Traum. Heute morgen wollte ich schwimmen gehen, mach ich so 1 - 2 mal die Woche im Frühschwimmclub,06:30 - 07:30 Uhr. Geweckt hat mich mein Herz mit einer SMS um 07:40 Uhr. Tolle Sache das. Also erstmal wach werden und Flüssigkeit entsorgen. Soweit so gelungen, nur, als ich dann den Wasserhahn aufdrehte blubberte es kurz und vernehmlich und ansonsten kam nur kalte Luft - Wasserrohrbruch. Da fiel mir dann auch auf, daß das Geräusch des sich wiederbefüllenden Spülkastens irgendwie abgängig war. Also keine Dusche. Glücklicherweise habe ich gerade einen Kasten Mineral mit wenig Kohöensäure im Haus - prickeliges Gefühl beim Zähneputzen - empfehle ich jedem.

Ich hörte rumrumoriges im Hausflur und passte meine Vermieterin ab und erfuhr Details über den Wasserohrbruch und das es eine Notversorgungsstelle ein paar Häuser weiter gäbe. Na toll, ich lauf morgens um 08:00 mit meiner Kaffeekanne und ein paar Eimern durch die Strasse, ungeduscht, ungekämmt, in Jogginghose und T-Shirt? Nie nicht. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte mir, das ich damit absolut Over-dressed gewesen wäre, trottete doch gerade die ältere Dame von gegenüber im Morgenmantel mit Schlappen an den Füssen und Waschschüssel bewandet zum öffentlichen HEW-Hahn.

Also noch ne Flasche Wasser aufgemacht, eine 0,7 Liter Flasche ergibt in meiner Kaffeemaschine 8 Tassen, resp. 4 Becher. Und hier jetzt der Tip von Hausfrau zu Hausfrau: Unschönerweise löst Kohlensäure eine gewisse Menge Kalk und andere Ablagerungen in der Maschine, die man dann im Filter bewundern kann.

Aber der Kaffee schmeckt - irgendwie

Dienstag, Januar 30, 2007

Dreiachzich

Es gibt einen neuen Edekamarkt in Wandsbek, naja, so neu ist er nicht, wurde halt umbenannt nachdem die die Spar geschluckt haben. Kürzlich war ich da drin und hab son büschen Tallerkram gekauft, Grünkohl, Kohlwurst, Kasseler, kleine Kartoffeln und ne Pulle Helbings Kümmel, muss ja schwimmen der Kram.

Ich komm an die Kasse und da sitzt eine etwa 55-85 jährige, schwer zu schätzen, ein Gesicht wie ein Basset, nicht so haarig, aber so faltig, so um und bei 20 Kilo Untergewicht und zieht die Dinge über den Scanner. Dabei labert die ununterbrochen und hat einen Tonfall, als ob sie Zeit ihres Lebens Lose auf dem Rummel vertickt hat oder den Autoscooter propagierte

"Morrrrgen gibts Grrrrööööhnkohl, wat?
Jaaaaarrrrr, muss ja aUUUch mal sein!
ssssOOOOO nu hammmm wirrrr ja aaaaallllllesssss
Das machtttt dann sechsundrrrreisssssiiiiigfÜnfUndsIEbzichchch"

Als ich draussen war hatte ich unbändige Lust auf eine Runde Dom

Knöllchen olé

Ich hab mir ein Auto gekauft. Und nun war ich grad unterwegs zum Autohöker meines Vertrauens, um mir eine neue Antenne zu besorgen. Auf der Rückfahrt wurde ich angerufen und bin, in einem Anfall von Vorschriftshörigkeit, auf den Parkstreifen gefahren. Wie ich da also so stehe und mich von einem Chinesen in rudimentätem Englisch voll labern lasse, sehe ich wie eine männliche Politesse - Politucke? Politranse? - sich über den Bürgersteig bewegt. Ich stand ja nun korrekt, sass ausserdem im Auto und Halten war ja erlaubt, also mach ich mir ja keine Sorgen, darum geht es auch nicht.

Der Stadtdiener war etwa 10 Meter von mir entfernt und ging, also er setzte einen Fuss vor den anderen, aber in einer Geschwindigkeit, sowas habt ihr noch nicht gesehen. Für die 10 Meter bis zu meinem Wagen brauchte der 2 (ZWEI) Minuten; nein, es waren keine Schaufenster, keine nackischen Mädels, keine Supersportwagen in der Nähe, er schob sich, den Oberkörper zurückgelehnt in unmässigem Schneckentempo vorwärts.

Ich war so paralysiert, daß ich glatt vergass weiter zu fahren, obwohl der Chinamann schon lange aufgelegt hatte.

Wenn der den ganzen Tag so läuft, schafft er es in einer Schicht geradeso 2 Mal um den Block. Ich könnte nicht mal so langsam stehen wie der ging.

Freitag, Dezember 29, 2006

Nachtrag

Zu meinem Post JOBS muss ich dieses Photo noch nachreichen:


Es wurde mir nämlich unterstellt, daß es jawohl unmöglich sei, daß meine Aussage, hinsichtlich der Reinigung der Mietklos mittels Schlauch, der Wahrheit entspräche

Azubiausbildungscenter

So sieht das aus, wenn man Azubis mehr Verantwortung übertragen will:
Die absolut schärfste Filiale der Stadt

Freitag, Oktober 13, 2006

Der Herbst ist da

Schon gemerkt? Der Herbst ist da. Nicht nur, daß nun Unmengen von Tageslichtfahrern unterwegs sind; nein, hier in meinem Weiher schmerzbefreiter Vollhorste geht nun die Gartenarbeit erst so richtig los.

Da sich hier der gehobene Mittelstand tummelt, wird das nicht in Eigenregie gemacht, sondern es wird in nachbarschaftlicher Geiz-ist-geil-Art ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen beauftragt, die umliegenden Bäume zu beschneiden, den Rasen nochmal zu mähen und winterhartes Gehölz zu pflanzen. Natürlich ist auch der Schreddermeister wieder voll am Machen und das seit 07.30 Uhr. Die Grünzeugfachsimpel waren schon um 07.00 Uhr hier.

Das Unternehmen ist sehr professionell, es werkeln und wurschteln gleich 3 Teams an 3 Gärten über die Strasse verteilt. Wenn nun also Team A eine Schaufel braucht, die gerade Team C vergewaltigt, wird quer durch meine Gasse gebrüllt, gespickt mit allerlei Fäkalausdrücken ("Ey Manni Du Arsch, bring ma' die Scheissschaufel her und vergiss die bepisste Hacke nich!!!"), was eine entsprechende Antwort nötig macht ("Boah, Pedäär, nenn mich nich Arsch Du Sackgesicht, hol Dir Dein bekacktes Dreckszeug gefälligst selber Du faule Sau!!!")

Untermalt wird diese Zurschaustellung gepflegter Handwerkerunterhaltung vom Dröhnen der Heckenscheren, dem dumpfen Bass einer Motorsäge die kreischend in den letzten Kirschbaum fräst und dem in hohem C vorgetragenen Wimmern des Billigbaumarktschredders beim Schreddermeister.

Ausserdem hühnert Rocky wieder vor meiner Terasse rum und hat gerade, nach einem dezenten Hinweis meinerseits bemerkt, das ein Stapel Pflanzkübel etwa 2 cm höher steht als die übrigen 20 - natürlich einer direkt in der Mitte - hehehe.

Überhaupt meine Terasse, meine Befürchtungen hinsichtlich des Ruinentourismus scheinen sich zu bewahrheiten; Leute, die hier durch die Strasse gehen, bleiben stehen und diskutieren miteinander, wie man die Mauer anders hätte machen können, das ja die eine (meine) Terasse 1 Stapel Pflanzkübel breiter ist, wie man das dann hinterher begrünen könnte und so weiter und so weiter. Diese miesen Passanten, diese Schaulustigen.

Donnerstag, August 24, 2006

Und das am frühen Morgen

Grad eben war ich an der Tanke meines Vertrauens um mir ein paar Zigaretten zu holen. Wie ich da dann vor der Tür stehe und gierig die Packung aufreisse um mir sofort eine zwischen die entnikotisierten Lippen zu schieben, hält ein Auto an der Zapfsäule und zwei klar erkennbare Exemplare des "Homo-Xenophobus-Debilus" steigen aus und recken Ihre arischen Kurzhaarfrisuren dem für Sie unerreichbaren Horizont entgegen. Während der Fahrer sich am Zapfhahn zu schaffen macht, lockert der andere ihn mit dem Spruch "Na? Erstmal was einführen?, HarHarHar" auf und zeigt dabei auf das, seiner Meinung nach, Phallusähnliche Benzinabfüllinstrument.

Das reicht mir schon wieder für den Tag

Sonntag, Juli 16, 2006

Pullern macht Laune


In der Kneipe ums Eck, von mir und meiner LAGin "Schluckspecht" genannt, hat der Wirt nach Jahren der Investitionsabstinenz nun eine umwälzende, zumindest für uns männliche Gäste, geradezu heroische Neuerung installiert

Bicolorfrisur