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Samstag, August 01, 2009

Von Freunden und denen die es nie werden

Mahlzeit, bin wieder da, lang hat's gedauert, ich hatte da was zu erledigen.

Aber nu geit dat wedder los, ick säch juch dat. Neues aus dem Schluckspecht, altes aus dem langweiligen Leben...

Aber...

ich muss mich nu ersma auskotzen über Typen, Arschkrampen besser gesagt, die sich in mein Leben schleimen, drängen, invasieren, mein Privatleben okkupieren und bei der ersten Gelegenheit meinem Rektum das Gefühl eines ausgewachsenen Fistings verpassen.

Da war so ein niederes Subjekt, seines Zeichens Verkäufer, arbeitlos, koksend, dem bezahlten Beischlaf zugetan - nicht falsch verstehen, alles Dinge, die ich tolerieren kann - der sehr loyal tat, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, tolle Leute kennend, immer die Party im Blick und vordergründig nicht doof. Stolpert, wie das so ist, zufällig in mein geregelt ungeregeltes Leben und wurd mir schnell lieb und teuer, so als Freund fern meiner Heimat. Unterstützung jeder Art brauchte die arme Laus reichlich und da ich ein guter Mensch bin gab ich was da war. Für seine, den Fiskus tangierenden, Unternehmungen gab ich meinen Namen, mein Auto bekam er wann er wollte, Geld sowieso, alles so Dinge die man einem guten Freund angedeihen lässt.

Selbst als er nach knapp 2 Montaten einen gut bezahlten Job mit Budgetverantwortung wegen kleiner "Unregelmässigkeiten" verlor gab ich ihm die Unterstützung, die er brauchte, widerum in pekuniärer Form, was denn sonst?

Im neuen Jahr stellte ich ihn meinem Kunden vor und zack-die-Bohne hatte er sich dort einen Job erschleimt, der ihn, leider Gottes, zu meinem Weisungsbefugten machte, also sowas wie einen Versandleiter o.ä. . 

Ende vom Lied nun und Grund meiner Blogabwesenheit ist, daß er mit der Situation nicht umgehen kann und nun bin ich den Kunden los, musste 4 Leute entlassen und mein Unternehmen somit halbieren.

Aber nun ist diese Episode vorbei und ich kann mich wieder den wichtigen Dingen widmen:

Bloggen, rächen, um-mich-schiessen

Freitag, Februar 20, 2009

Jawoll Herr KaLeu !!!

Im Rahmen meiner geistigen Neuorientierung und damit einhergehenden Veränderungen meiner Freizeitgestaltung und auch weil ich so fit wie Otti Fischer mit Gehbehinderung bin, habe ich mir angewöhnt 1x die Woche schwimmen zu gehen. Ich versuche so zwischen 50 und 60 Bahnen zu ziehen und anschliessend würgend, röchelnd, übergebend in der Dusche am Boden zu phlegmatisieren und langsam und qualvoll zu sterben.

Um ehrlich zu sein, das mache ich zur Zeit 2x, denn 60 Bahnen am Stück schaff ich noch nicht.

Ist aber nicht das Thema; ward Ihr schon einmal in einer öffentlichen Schwimmhalle unter der Woche? Ungeahnt was sich da tummelt. Zum einen ist es bereits um 15:30 Uhr brechend voll, Hausfrauen, Rentner, Behinderte, Hartz IVer und was weiss ich nicht noch alles.

Aber am schlimmsten sind die Mittfünfziger Hausfrauen. Allesamt mit einer KF 46/56 oder so ausgestattet, also einem BMI jenseits von Jumbo Schreiner, ziehen sie, gleich einem Konvoi anno '44 auf dem Atlantik, wahlweise in Kiellinie oder seit-an-seit, mal geraden Kurses oder auch gern Zick-Zack, bei Annäherung eines anderes Schwimmers ebenso in plötzlicher panikartiger Auflösung, ihre Bahnen. Dabei schieben sie eine Bugwelle vor sich her, bei der jeder US-Flugzeugträgerverband blass vor Neid wird. Kinder, die in diese Welle geraten, werden regelmässig vom Schwimmbadmeister am Beckenrand wiederbelebt.

Diese Dickschiffe, Riesentanker oder wie sie auch heißen: Very Large Crude Carriers (VLCC)
sind gnadenlos in ihrer Plantscherei; Bruttoregistertonnen bedingt, abhängig auch von der beim Brustschwimmen herunterhängenden Zusatzgewichte, haben diese Wuchtbrummen einen immens langen Bremsweg und eine noch grössere Verzögerungszeit bei Wende- und Ausweichmanövern. So mancher arme nette Opi wurde schon unfreiwillig überrollt und musste den schartigen Kiel über seinen Rücken schorfen fühlen.

Die sind auch der Hauptgrund, dass ich eher selten in der gewünschten Zeit im Duschraum meine Gedärme auskotzen kann , muss ich doch ständig Wahrschau halten um noch die Kurve zu kriegen.

In diesem Sinne

Rohr eins los !!!

Mittwoch, Februar 11, 2009

Ade Ferntransporte

Die Würfel sind gefallen, ich habe mich entschieden, nu gibt das kein zurück mehr

Herr Tiefensee und seine Mannschaft verblödeter Resthirne, zusammen mit Bundesrat und Bundestag haben es mit Steuern und Verkehrswegeabgabe geschafft, daß ich morgen früh meinen letzten Fern-LKW abmelden und den Fahrer dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen muss.

Ich nenne das ausgleichende Gerechigkeit. Im letzten Monat habe ich dem Staat fast 2.000,00 EUR Maut in den Allerwertesten gesteckt, nun wird dieser 3-fache Familienvater sich die Kohle wohl doppelt und dreifach wiederholen im Laufe der Monate. Lohnnebenkosten mal gar nicht mitgerechnet. Das ist doch für den Staat ein echt lohnendes Geschäft.

Ich könnte auch noch über den Geiz des Verbrauchers lamentieren, der ja schlussendlich dafür sorgt, das kein Geld mehr verdient wird - wir sind ja alle böseböse Unternehmer - aber was soll es bringen.

Ich für meinen Teil hab die Schnauze voll davon

Mittwoch, Januar 14, 2009

Endlich mal was seriöses

Ein Brief eines extrem Vertrauenswürdigen Anlageberaters fand den Weg in meinen Briefkasten
Da muss ich bestimmt eine Bearbeitungsgebühr von 10% des gewünschten Risikokapitals im Voraus löhnen und dann kommt aber pronto die Kohle hier reingeschneit, ich schwör!

Montag, Januar 05, 2009

peaceful, peaceful world

Ja, da haben sich die Telekomiker ja wieder was ganz besonderes als Slogan ausgedacht. Welch eine friedvolle Welt besingt die Kleine da.

Da arbeitet die Hamas an der Endlösung, was ja glücklicherweise schonmal nicht geklappt hat, Israel propagiert den Kampf bis zum Endsieg fortzuführen, hat auch mal nicht geklappt, Unsere Bundeswehr nebst der Allianz der Blöden patroulliert sich durch Afghanistan, inklusiv einiger Scharmützel, der Grosse Bruder jenseits des Atlantiks verbuddelt haufenweise GIs im Irak, Afrika brennt an jeder Ecke, von wegen Aids wird diesen Kontinent entvölkern, das können die auch ohne Krankheiten; Tretminen und Kalschnikows reichen völlig aus.

Aber die pinken Penner dudeln uns heile Welt vor, damit wir ihre Geräte kaufen und ihr Netz schön auslasten.

Tolles marketing

Öko-Säue

Frohes neues Jahr Euch allen...

Es geht ja schon wieder los. Wir hatten am Freitag und Samstag so richtig gut zu tun - ich sammle ja die Altkleider aus den Recyclinghöfen Hamburgs und führe sie der Wiederverwertung zu - und die ganze Stadt hatte offensichtlich nichts Besseres zu tun, als die Schränke an Neujahr zu entlumpen. Find ich ja gut, schliesslich verdien ich damit meinen Lebensunterhalt.

Nach nunmehr 4 Monaten liegen auch schon verwertbare Daten der insgesamt 15 Höfe vor und es zeigt sich, jene Höfe, die in einer Gegend mit hohem Anteil an ökologisch bewussten Anwohnern liegen, haben den höchsten Anteil an Fremdstoffen. Fremdstoffe die zum Beispiel in Altona/Ottensen in sehr hohem Maße auftreten

  • Geschirr
  • Elektrokleinartikel
  • Glas (Flaschen, Gläser)
  • vollgekackte Pampers
  • Kunststoffe
Wie kommt das? Im Schanzenviertel oder in Volksdorf sind das unter 0,5%. In Ottensen nahezu 8%. Ist ja auch schwer zu verstehen, das Geschirr oder Einwegwindeln keine verwertbaren Textilien sind. Man muss die Säcke ja auch vollmachen bevor man sie wegschmeisst und den Müll zu trennen schaffen diese selbsternannten Umweltwächter auch nur im eigenen Haus wenn die entsprechenden Tonnen in Reichweite sind. Auch sehen es viele ja nicht ein, für Hausmüll die 3 Euro Gebühr zu bezahlen, da können wir den Krempel ja in die Lumpe schmeissen, das kostet nämlich nichts.

Ich hatte solche Zustände in Wilhelmsburg, Billbrook oder anderen Prekärstadtteilen erwartet, aber nicht bei den Ökos.

Nachtrag:

Wie mir soeben von einem meiner Kutscher mitgeteilt wird, gehören dort anscheind auch abgebrannte Tischfeuerwerke, Sektflaschen und Essensreste zur ökologisch korrekten Altkleiderspende.

Montag, Dezember 15, 2008

Ende der Pause

Ich konnt nicht, ich hab ja nun doch wieder eigenes Personal inklusiv eigener LKW, da ist es vorbei mit dem schönen schnöden Leben. Das sind erwachsene Männer, gestandene Kraftfahrer, Ex-Knackies, Tagelöhner -

ABER DU MUSST DIESEN HIRNLOSEN PERMANENT DEN ARSCH NACHTRAGEN !!

Was ich in den letzten 3 Monaten an metaphorischen Windeln gewechselt habe, da hätt das Herzenskind aber mal locker 4 Jahre für gebraucht. Da müssen PKW aus dem Pfandhaus ausgelöst werden, verlorene LKW Schlüssel wieder beschafft werden. Umgefallene
Wechselbrücken repositioniert werden, ja, wie schmeisst man eine Wechselbrücke um?

Da stellen wir uns mal janz dumm und fragen uns, wat isn Wechselbrück'?

'N Wechselbrück isn Ladefläche mit Beinen dran. Ich visualisier das mal für Euch:



Ne? Das System is klar, oder? LKW stellt die ab und denn kann die beladen werden während LKW schon wieder andere Brücken durch die Gegend fährt. Ohne diese Dinger würde kein 24 Std. Lieferservice richtig funktionieren.

Wenn man nun echte Künstler am Start hat, dann sieht das so aus:


Ihr seht das, gell? Im oberen Bild sieht man eindeutig 4 Stützbeine. Mein Starfahrer hat eines vergessen auszuklappen, is ja auch schwierig bis 4 zu zählen, seh ich ein.

Montag, August 25, 2008

Witzfigur helau !

Ich war gestern, nachdem ich formidable Tapas in rauen Mengen genossen habe, zwecks Tabakwarenbeschaffung, noch kurz im Schluckspecht.

Wer sass da wohl in der Ecke? Genau, Witzfigur Robbie in voller Umnebelung.

Nachdem ich Rocky's Tochter begrüsst hatte, murmelte Robbie etwas in den nicht vorhandenen Bart, die von mir verursachte Zahnlücke trug auch nicht zum besseren Verständnis bei, so daß ich nichts verstand.

Katia, als direkte Sitznachbarin des Robbie aber schon.


Was nun folgte war äusserst Sehenswert:

Er brummelte also offensichtlich einen Kommentar zu meinem Erscheinen und der begrüssung eben jener durchaus attraktiven Mittdreissigerin. Daraufhin machte Katia das HB-Männchen und brüllte ihn an:

WAS HAST DU GESAGT?? WAS MACHT DER SPACKEN DA MIT DER DUMMEN ZIGEUNERNUTTE !?!?!?!

Und Zack-die-Bohne hatte er einen ungeheuren Schwinger mitten in die Fresse gekriegt.

Wie sich herausstellte, hatte die durchaus ansehnliche Zigeunerin, sehr zierlich und feingliedrig, ihn vor etwa 3 Monaten K.O. geschlagen.

Bleibt noch zu erwähnen, daß der, um zum Schluckspecht zu kommen, etwa 20-25 KM Anfahrtweg hat. So ein Aufwand, nur um einen aufs Maul zu kriegen.

Sonntag, Juli 20, 2008

Kotzend sollst Du zu Grunde gehen

Ja, genau Du Jumbo Sch., Albtraum aller Magersüchtigen, Mahnung sollst Du sein dem, der sich Gedanken über seine Gesundheit macht.

Heute war es wieder soweit und ich zappte bei DaVinci rein, dieser mittlerweile komplett wissensbefreiten Dummbeutelsendung auf dem selbsternannten Spielfilmsender, den ich auf Platz 7 programmiert habe. Was gab es da zu sehen? Jumbo Sch. die fette Sau, das Mastschwein der teleprompten Völlerei, dieser Rainer Calmund für arme, dieses abschreckende Beispiel männlicher Schwanzlosigkeit; allein wegen Jumbo werden garantiert jeden Tag 50 junge Menschen bulemisch.

Und was schob sich dieser Riesenfetttanker heute rein? Eine Eistüte mit Himbeerparfait, 20 kg schwer, 40 cm im Durchmesser und bis um unteren Ende gute 90 cm lang oder mehr. Kurz hegte ich die Hoffnung und den tiefen Wunsch, er möge sich das Teil doch gleich in den Arsch schieben, bis zum Ellenbogen ist es schliesslich Liebe. Da hätt es sich ja einen Weg gespart, das fette Schwein, aber leider sind wir nicht bei Wünsch Dir was und so stopfte er sich knabbernd, sabbernd, leckend, schmeckend die Tüte in die Fresse. Wenn Herz das gesehen hätte, hätten wir Cunnilingus für die nächsten 4 Wochen vom Speiseplan streichen können, so abartig war es.

Es wäre wirklich schön, wenn dieses Ungetüm endlich von der Bildfläche verschwinden würde, hinein in die Bedeutungslosigkeit in die er gehört.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Donnerstag, Mai 29, 2008

Im Kino sind nur nette Leute

Herz und ich waren im Kino - Indiana Jones - hach, wie geil. Der Film ist klasse, aber die alten waren besser - nicht so viel digitale Dummtricks - irgendwie authentischer.

Nun ist es so, dass wir beide beim Filmkonsum selten still sind. Wir reden über die Szenen, machen uns lustig über Kostüme usw. Allerdings nur, wenn grad im Film kein Dialog stattfindet und natürlich auch extremst leise.

Das Kino war voll und Herz und ich waren vom Ouzo unseres Lieblingsgriechen schon ein wneig angeschickert. Neben Herz sass eine nette Gruppe kleiner Duckmäuser, die auch nichts gesagt hätten wenn wir jede Szene im Voraus lauthals durchs Kino gebrüllt hätten. Mein Nachbar dagegen war ein Duckmäuser mit Beschwerde-Gen und so kam es, das nach etwa 20 Minuten Film er in einer ruhigen Sekunde sich drohend herüberbeugte und Bedeutungsschwanger verlauten liess:

"Ich hab für den Film bezahlt und nicht um mir Euer Gelaber anzuhören."

Ich war grad dabei zu trinken - darauf hat er wohl gewartet nachdem er sich diesen Satz zusammengedacht hatte - und konnte nichts sagen. Herz dagegen beugte sich an mir vorbei und sagte:

"Wir haben wenigstens jemanden mit dem wir reden können."

Von mir kam dann noch ein wohlmeinendes "Schon recht mein Jung"

Er sagte dauraufhin im Wegdrehen: "Arschloch" und ich fragte ganz interessiert: "Ach, Du hast auch eins?"

Danach war Ruhe und er sass den Rest des Films mit verschränkten Armen, kerzengerade im Sessel und verzog keine Miene. Nichtmal bei den lustigen Stellen, der hat den Film bestimmt gaaaaanz doll genossen, musste er doch die ganze Zeit Herzens und meine Zischlaute vernehmen, sobald sich auch nur jemand im Kino räusperte, zusammen mit unserem unkontrollierbaren Gegiggel wegen dem Horst.

PiepPiepPiep

Ich hatte ja bereits über die akustischen Rückfahrwarner, die sich hier vor meiner Bürotür tummeln geschrieben; es geht noch besser.

Täglich kommt hier 2-3 mal ein 7,5 tonner an, besetzt mit 2 angeblichen Frauen aus der Kampflesbenfraktion, und liefert und holt Dinge.
Um den Fragen vorzubeugen, ja Kampflesben, breiteres Kreuz als ich, ein Haarschnitt, bei dem jeder Marine blass vor Neid wird und immer in Camouflageklamotten, Oberarme wie ich Oberschenkel und kein Gramm Fett, nur Muskeln.

Die beiden haben nun einen Leih-LKW, ihr eigener ist wohl in der Werkstatt, und dieser Ersatzwagen ist etwas älter; er piept nicht. Seit Montag haben die beiden ihre Humordrüse entdeckt und finden es ungemein witzig lauthals PIEPPIEPPIEP schreiend ihren LKW zu be- und entladen. Und ich kann mich nicht mal beschweren, so wie die gebaut sind, hauen die mich weg bevor ich Ruhe sagen kann.

Donnerstag, Mai 15, 2008

Unfair!

Mein gar liebreizend Töchterlein spielt Handball. Hat sie letztes Jahr in einer völlig neu gegründeten Mannschaft im sogenannten "Minimix" angefangen. Alle, aber auch alle Teamkameraden/innen waren komplette Anfänger. Zu Beginn gab es einige Freundschaftsspiele, bei denen die Zwerge gehörig eins auf die Mütze bekamen, Kanterniederlagen wo man hinsah. Ab März 2007 steckte die Trainerin sehr zu unserem Entsetzen die Kleinen für den Rest der Saison 2006/2007 auch noch in eine um ein Jahr höhere Spielklasse, was noch mehr haushohe Niederlagen nach sich zog. Ab der Saison 2007/2008 spielte Nachkömmling dann in der richtigen Liga, die Mannschaft bestand nach wie vor nur aus 7 Kindern, was das Auswechseln ein wenig schwierig macht und somit war der Start auch nicht der beste.

Aber es machte sich dann doch bezahlt, dass sie etwas mehr gefordert worden waren und sie berappelten sich und dümpelten in der Winterpause im oberen Mittelfeld rum. Grosser Erfolg, und bald kamen andere Eltern mit den Sprösslingen und traten der Mannschaft bei.

Bis zum vorletzten Spiel machte das Team 10 Spiele, gewann alle und zwar keines mit mehr als 4 Gegentoren und mindestens 14 eigenen. Resultat: Punktgleichheit mit dem Tabellenersten, gleichzeitig auch dem letzten gegner, somit: ENDSPIEL !!

Gestern war es nun soweit und es wurde ein Desaster. Zunächst war das Spiel vor 2 Wochen auf einen Sonntagnachmittag angesetzt, wie alle Spiele vorher auch. Der Gegner, Lübeck's grösster Sportverein, sagte den Termin jedoch ab und bat um ein Spiel am gestrigen Mittwoch Abend.

Na gut, was soll's, putzen wir die eben dann ab - dachten wir uns alle.
Als Ex-Frau dann gestern in die Halle kam, musste sie und die anderen Eltern feststellen, das keines der Kinder aus der anderen Mannschaft irgendwem bekannt vorkam. Die Gören sind alle zwischen 6 und 9 Jahren alt. Die Mannschaft des Gegners bestand plötzlich nur noch aus 9-jährigen, der Torwart war der Stammtorwart der Fussballmannschaft und hatte schon 3 Jahre Spielpraxis, keines der Kinder war auch nur annähernd so klein wie unsere. Lösung: Die Trainerin der anderen hatte aus den 4 Minimix-Mannschaften des Vereins mal eben ein neues Team gemacht und benötigte die 2 Wochen um die Kids auf Linie zu bringen.

Ergebnis: 4:10 verloren, Trainerin beleidigt und gegangen ohne Protest gegen die Wertung des Spiels einzulegen, alles erledigt.

Ich find das unglaublich unfair, nicht nur meiner Tochter und ihrem Team gegenüber, sondern auch den Kleinen aus der anderen Mannschaft, die sich die ganze Saison abgerackert haben und dann nicht spielen durften, was soll sowas? Ehrgeiz kann man auch übertreiben.

Mittwoch, April 23, 2008

Rose grotesque No 4

Gestern bekam ich Post vom ehemaligen Staatsunternehmen. Adressiert an Herrn Wikingaer. Mir schwante Böses und ich liess den Brief recht lange liegen bis ich ihn öffnete. Und was war es?

Überschrift: Vertragsänderung

Sehr geehrter Herr Wikingaer,

wunschgemäß haben wir die Daten zu Ihrem Anschluss mit der Nummer 040 -08/15scheissendreck wie nachstehend geändert:

Rechnungsempfänger:

Herr Wikingaer
Strasse der Verlorenen
Hamburch.

Nu geht das richtig los. Heute werde ich mich mal darum kümmern, ich befürchte das wird eine Endlose Geschichte, desalb eröffne ich nun auch ein eigenes Label für die Schwutten

Dienstag, April 22, 2008

Tinnitus

Ich sitz ja mit meinem Büro mehr oder weniger genau in der Einfahrt zur LKW-Waage. Die Einfahrt ist klein und nur für Motorwagen geeignet. Richtige LKW kämen hier weder rein noch raus. Was mich völlig irre macht sind die akustischen Rückfahrwarner, die man mittlerweile auch in 7,5 tonnern und sogar in Transportern findet. Und dann sind das Fahrer, die mit den Dingern nicht umgehen können. Manch einer braucht 5 Minuten um rückwärts auf die Waage zu kommen, für eine schnurgerade Strecke ab Strasse von vielleicht 10 Metern ! Und die ganze Zeit piept mich dieser Warnton an. Fenster zu? Bringt gar nichts, die Scheissdinger sind sowas von laut. Heute war richtig schlimm, deshalb habe ich soeben, nach dem 8. LKW seit Mittag - gefühlt eher 100 - mein Büro verlassen und arbeite von zu Hause weiter.

Freitag, April 18, 2008

Rose grotesque No. 3

Seit einigen Monaten hab ich ja hier im neuen Büro einen Telekomikeranschluss, ging nicht anders, da hier in diesem Raum vorher noch nie eine Leitung lag; somit bin ich 12 Monate an die Pinkies gebunden.

Ich hatte ja über die diversen Ausfälle der Penner-in-Pink schon berichtet.

Bisher hat alles recht gut geklappt und ich hatte keine Probleme. Die Rechnung kam auch immer schön adressiert an Herrn Am-Arsch-hängt-der-Hammer GmbH&Co KG und alles ist fein.

Soeben kommt die Rechnung März, es klopft an meiner Tür und Frau Postzustellerin steckt den Kopf rein und fragt: Bist Du Herr Wikingaer? Ich bejahte dies und kriegte einen Umschlag der Rosariesenrinder mit der Rechnung März.

Ja, wie jetzt, wie mach ich das dem Finanzamt klar, wo bekomm ich meine Märchensteuer zurück, was soll der Quark?

Also angerufen und ich könnte schwören, ich hatte dieselbe dumme Schnalle aus dem Osten dran wie beim letzten Mal. Die verstand wieder gar nichts, wollte mich am liebsten sofort abwiegeln und liess sich dazu herab mir mitzuteilen, daß das alles seine Richtigkeit hätte, schliesslich sei ich, der Wikingaer, ja Anschlussinhaber. Ich bettelte sie dann an, sich mal die Rechnungen aus 01 und 02 anzuschauen und siehe da und oh ach und oha, sah sie das der Empfänger ein anderer sei. Als ich ihr dann andeutete, daß meine Bank wohl ein kleines Problem damit haben könnte, sollte versucht werden den Betrag per Lastschrift einzuziehen, schliesslich stimmt der Kontoinhaber nicht, sagte sie sofort in eisigem Ton

"Dann schtellen wir den Anschluss ab"

Hat sie also nicht zugehört nehm ich mal an, ne?

Na, ich hab das ganze nochmal geschrieben und gefaxt und nun warte ich mal ab was passiert. Die Kündigung liegt hier schon fertig geschrieben und muss nur noch abgeschickt werden.

Mittwoch, April 16, 2008

Ich muss kotzen

Grad bei Spiegel Online gesehen und nun ist mir schlecht. Meine Tochter ist auch Acht...


Achtjährige trennt sich von Ehemann und bangt um ihr Leben

Montag, April 14, 2008

Don't call it Nahrung

Kennt ihr die Werbung? Ich hab den Link mal hier:

Toastie

Nun war ich grad beim Edekamann meines Vertrauens und dort wurde dies Produkt von so 'ner armen Studienase propagiert. Da ich ohnehin schon den Entschluss gefasst hatte, das Zeug zu probieren, ergab sich ja die wundervolle Gelegenheit, dies ohne Investition zu tun.

Also stellte ich mich hinter eine junge Frau die auf ein Stück Don-t-call-it-Schnitzel wartete und liess schonmal olfaktorisch die ersten Eindrücke auf mich wirken. Ja, gut, roch nicht schlecht was da aus dem Toaster stieg, nach brutzeliger Panade und einigen undefinierbaren aber aus der Fastfood Küche bekannten Dingen. Der Propagandist teilte den Fleischtoast in mundgerechte Häppchen und reichte dem Mädchen vor mir einen Zahnstocher und sie schaute es sich an, schnüffelte, steckte es sich in den Mund, kaute ein oder zweimal, wurde spontan unter Auslassung von rot gleich fahlgrün im Gesicht, schnappte sich eine Serviette und spuckte den Klumpen aus. Mit bösem Blick verliess sie den Studie und rauschte davon.

Na, von sowas lass' ich mich nicht abhalten, ich bin hart im Nehmen also liess ich mir auch ein Spiesschen geben.

Leute, echt, das ist nur was für ganz Hartgesottene die sich tagtäglich in der Junkfoodhölle suhlen und auch wirklich jeden Dreck fressen, hauptsache sie müssen nicht kochen. Die Konsistenz liegt irgendwo zwischen verbranntem Toast und matschiger Banane. Den Geschmack zu beschreiben ist schwierig, aber Soylent Green kann nicht schlimmer sein. Es ist ein Feuerwerk an Geschmacksverstärkern, Salz und schrammeligem Industriepanat, so oder ähnlich müssen 4 Wochen lang benutzte Sportsocken schmecken, unglaublich.

Der Vergifter Verteiler sah mein Gesicht, ich denke ich bin doch recht bleich geworden und stammelte mich voll, ich solle es doch mal mit Zitrone darüber probieren, oder Remoulade, oder oder oder.

Ich war kurz davor, mir über meine weitere Lebensplanung keine Gedanken mehr machen zu müssen. Für Mord gibts schliesslich lebenslänglich.

Mittwoch, März 26, 2008

Von Schollen und Plätzen

Ich schau heut Nachrichten, eines meiner täglichen Laster, da sendet NTV die erschreckende Mitteilung, in der Arktis sei eine Scholle abgebrochen, die etwa 570 Quadratkilometer gross sei. Weia, au Backe, mach' man gar nich' über nachdenken.

Rüber zu N24:

Die Eisscholle sei 1,5 mal so gross wie Frankfurt, ja, welches nu?

Kurz danach vermeldet mir RTL:

"doppelt so gross wie München"

Und die ARD:

etwa wie Köln sei die Scheibe.

Gut, ok, also für alle, die mit Quadratkilometer was anfangen können, ist das ein netter Exkurs durch die unbedeutendenderen Städtchen im Ländle, gell?

Denn, die platte Platte ist ja nur 0,75 mal so gross wie Hamburch.

Aber ich wartete noch auf die ultimative Grössenangabe, die auch wirklich jeder Depp in unserem Land kapiert, ob er sich nun den Hut mit 'nem Kran aufsetzt oder noch an den Aufstieg des 1 FC Köln glaubt:

DAS FUSSBALLFELD

RTL II, der Randgruppensender schlechthin, die Bildzeitung für Analphabeten, der Proletenpowersender der Nation, tat das, was ich insgeheim von ihm erwartete:

Die abgebrochene Scholle hat die Fläche von fast 80.000 Fussballfeldern (68x105 Mtr. Anm.d.Red.).

Das Fussballfeld löst ja ohnehin demnächst alle bisher gebräuchlichen und natürlich völlig veralteten Längen- und Flächenangaben ab.

Ob es nun um Supertanker geht - länger als 3 Fussballfelder (Fbf's) - Freistossentfernungen - der Ball liegt etwa 0,247 Fbf vom gegnerischen Tor entfernt - oder auch astronomische Einheiten - der uns nun passierende Komet hält eine Mindestentfernung zur Erde von 2.569.777.896 Fbf.
Ja, da kann man sich doch was drunter vorstellen, klingt viel besser als 285530867,83333333333333333333333 Kilometer oder son Bockmist

Und die Entfernung von der Erde zur Sonne ist dann auch nicht mehr 149,6 × 106
Kilometer, sondern xundneunzig MillionenMilliarden Fbf.

Wartets nur ab, geht bald los:

4-Zi.(hier leben wir in Zimmern, nicht in Räumen), Wandsbek, ruh. Lge. 0,062 Fbf. Lam. Kamin, Blk. Chiffre....


Schwierig wirds, das ganze auf echte Entfernungen umzubauen:

Lichtsekunde: 2857142,8571428571428571428571429 Fbf

Lichtminute: 171428571,42857142857142857142857 Fbf

Lichtstunde: 10285714285,714285714285714285714 Fbf

Lichtjahr spar ich mir, weil die Entfernung nicht klar geregelt und abhängig vom verwendeten Kalender ist (Danke Wikipedia)

Aber einen hab ich noch, ihr Dumpfbacken, Blitzbirnen und Focusleser: LichtJAHR heisst nur so.

Freitag, Februar 01, 2008

Neulich...

im Restaurant am Nebentisch:

Fehlleistung: Herr Ober, der Wein hat Kork
Ober: ....(3 Sekunden Schweigen)... Der Wein hat Schraubverschluss

Der Abend war gerettet

Sonntag, Januar 27, 2008

Jumbomüll die 2.

Gerade eben war auf Galileo die Jumbo Schreiner Hitparade der dicksten, widerlichsten, erbrechlichsten schwersten Mahlzeiten, die er so in sich hinein geladen hat.

Diese fleischgewordene Sinnesbeleidigung hat ja in gefühlten 500 Sendungen an die 25000 tonnen Fressalien vernichtet und ich hab ja mal eine Sendung gesehen und auch bereits berichtet; nun bekam ich die geballte "Binge Eating Disorder" dieses Allesfressers in Tonnenform auf die blutende Netzhaut gesendet. Ehrlich, tut Euch das mal an. von 2 Kiloschnitzeln über 50 Kilosemmelknödel bis zum tonnen schweren Dönerspiess hat der alles weggemümmelt was ihm vor die abnorm überdimensionierte Fressluke kam. Der ist so fett, der ist per se sein eigener Gammelfleischskandal.

Weis machen wollten sie dem an Hirnbrand sterbenden Zuschauer noch, daß die zweibeinige Fettbemme das 2 Kiloschnitzel nicht schaffen würde, ein Lacher, hat er doch vorher schon 4 kilo zum warm werden eingeworfen.

Wenn die Serie nun zu Ende ist, was macht man nun mit dem Furunkel? Zu Big Brother schicken? Geht nicht, der verwechselt die Einrichtung nebst Insassen mit seinem 6. Frühstück und weg sind sie alle.

Und in den Dschungel kann er nicht, schliesslich ist er kein Star, gut sind die anderen auch nicht, aber doch noch ein 100.stel Prozentchen mehr als das dicke Ding; apropos Dschungel, so ein paar Auschnitte in Jingleform musst ich ja sehen und dachte mir , die Michaela "Gina-ich-krieg-alles-rein-Wilde" Schaffrath ist echt hart im nehmen, aber so recht wundern tut es mich nicht, bei dem was die schon alles an Körperflüssigkeiten und -extremitäten in, über und an sich gehabt hat.

Aber wäre Jumbo-fettbemme-Schreiner da im Kakerlakenschälchen gelegen, der hätt Nachschlag verlangt und nicht die Viecher mit geschlossenem Mund ignoriert wie die Schaffrath.

Na, ich harre mal den Dingen, irgendwo taucht der Fettsack garantiert wieder auf. Überhaupt, wieso müssen die Menschen, die zur Fortbewegung einen eigenen A380 brauchen, immer solche gutgelaunten Grinsefixe sein? Zucker macht glücklich, nä? Fett drückt die Falten aus dem Gesicht und das debile Grinsen kommt vom permanten zusammenkneifen des ewig sich entleeren wollenden Mastdarms, gell?